![]()
World-Spirits
Tipp 1
Weingenießer
haben es heutzutage gut, da in Restaurants, Bars und Hotels, in denen viel Wein
verkauft wird, die Preise eher moderat sind. Damit wird Weinverkosten zum
kundenfreundlichen Erlebnis. Doch es hat lange gedauert, bis die Gastronomie
erkannt hat, dass die Kalkulation nicht auf einem prozentuellen, sondern auf
einem absoluten Aufschlag basieren muss. Pro Flasche Wein wird bei dieser
Kalkulation ein fixer Betrag aufgeschlagen, der dem Konsumenten einen zusätzlichen
Konsumations- oder Kaufanreiz bietet.
Dieses
Genuss-Erlebnis setzt sich bisher im Bereich edler Spirituosen leider nicht
fort. Hier wird großteils noch immer prozentuell kalkuliert, was bei Spezialitäten
wie z. B. Himbeere, Schwarzbeere oder Whisky zu horrenden Preisen führt. Um
dieser schwierigen Situation entgegenzuwirken, ist es höchste Zeit, dem
Spirituosengenießer ebenfalls faire Preise anzubieten – auf Basis einer
absoluten Kalkulation.
„World-Spirits“
hat für diesen Zweck ein spezielles Tool entwickelt, den „World-Spirits
Kalkulator“. Damit lassen sich Preise für Spirituosen schnell und ohne
Aufwand kalkulieren, überprüfen und für das eigene Archiv ausdrucken. www.world-spirits.com
Sie gelangen zum Kalkulator, indem Sie unter www.world-spirits.com einfach auf das Logo drücken – der zufriedene Gast wird es Ihnen danken!
![]()
World-Spi
Das
Brennen von vergorenen Früchten hat eine jahrhundertelange Tradition, und das
Destillat ist das Ausgangsprodukt für die Herstellung vieler Spirituosen.
Dieses Destillat wird nicht immer in seiner reinen, hochwertigsten Form
verwendet, sondern aus Kostengründen auch mit „reinem Alkohol“
verschnitten.
Die
Gesetzeslage ist von Land zu Land unterschiedlich und wird durch nationale
Gesetze geregelt. Die Kennzeichnungsverordnung macht es dem Konsumenten im
Grunde genommen unmöglich, zu erfahren, was in einer Flasche wirklich drinnen
ist.
Hier
einige Informationen darüber, was zwar gesetzlich geregelt ist, der Konsument
aber nicht vom Etikett ablesen kann:
Zucker
Dem
fertigen Destillat darf in vielen Ländern Zucker beigemengt werden, damit es
„runder“ wird. Beispielsweise darf der Zuckergehalt bei Spirituosen in Österreich
bis zu 4 Gramm pro Liter betragen, in Italien bei Grappa bis zu 21 Gramm pro
Liter
Calvados,
Cognac oder auch Whisky darf Zuckercouleur beigemengt werden, was neben der
Abrundung des Geschmacks auch die Farbintensität (Braunfärbung) verstärkt.
Zucker kann auch durch Fässer ins Destillat gelangen, etwa wenn in einem
Barrique vor der Befüllung mit dem Destillat Süßwein oder Sherry gelagert
wurde.
Aromastoffe
Teilweise
dürfen Destillate mit Aromastoffen aufgebessert werden, in vielen Ländern ist
dies untersagt. Österreichische Qualitätsbrände dürfen nicht aromatisiert
werden. Grappa oder Whisky darf bis zu 3
% aromatisiert werden – in Italien gibt es etwa eine Grappa Mirtilli, bei der
frische Schwarzbeeren angesetzt werden und eine Blaufärbung verursachen. Ein
reines Destillat müsste transparent sein.
Frische
oder tiefgefrorene Früchte:
Beeren sind im Ankauf enorm teuer, Waldhimbeeren nochmals wesentlich teurer als Kulturhimbeeren. Um Kosten zu sparen, werden immer mehr tiefgefrorene Beeren zur Produktion von Beerendestillaten herangezogen, wobei der Destillateur dabei beinahe zwei Drittel der Kosten gegenüber der Frischware spart. Dies ist auch der Grund, warum es bei ein und demselben Grundprodukt starke Preisunterschiede gibt.
![]()
World-Spirits
Tipp 3
Brand
(Edelbrand, 100 % Destillat): Ein Produkt darf dann so bezeichnet werden,
wenn der gesamte Alkohol durch Vergärung gewonnen wurde. Bei
Beerenbränden mit 100 % Destillatanteil gibt es in Österreich im
Gegensatz zu den übrigen EU-Mitgliedstaaten die spezielle Bezeichnung
„Österreichischer Qualitätsbeerenbrand“.
Brand,
durch Einmaischen und Destillieren gewonnen: Hier können bei der
Produktion pro 100 Kilogramm Beeren 20 Liter reiner Alkohol zugesetzt
werden. In der Verordnung werden die Obstarten (weder Kern- noch Steinobst
dürfen verwendet werden!) aufgezählt: Brombeeren, Erdbeeren, Blaubeeren,
Himbeeren, Johannisbeeren, Schlehen, Vogelbeeren, Eberesche, Stechpalme,
Mehlbeerbaum, Holunder, Hagebutte, schwarze Johannisbeere.
Geist:
Nach speziellen Rezepten werden Früchte in reinem Alkohol angesetzt
(„Auszüge“) und danach destilliert. Verwendet werden zuckerarme
Früchte, die bei der Gärung eine geringe Alkoholausbeute ergeben oder
deren Aroma verändert werden könnte. Dazu gehören verschiedene Beeren,
aber auch Kornelkirschen (Dirndl) sowie Pflanzenteile oder Früchte von
Melisse, Sellerie, Zirbe etc.
Obstschnaps:
In Österreich wird eigentlich im Volksmund jede Form von Spirituose als
„Schnaps“ bezeichnet. Die Begriff wurde inzwischen vom Gesetz her so
definiert, dass Obstschnaps (Zwetschken, Kirschen, Marillen und sonstiges
Steinobst) einen Destillatanteil von mindestens 33 % haben und mit der
Zusatzbezeichnung „Spirituose“ versehen sein muss.
Obstspirituose:
Bei der Herstellung müssen pro 20 Liter reinem Alkohol mindestens fünf
Kilogramm Früchte verwendet werden.
Weinbrand:
Diese Bezeichnung darf verwendet werden, wenn das Destillat aus Wein
hergestellt wurde und mindestens sechs Monate im Eichenfass reifte,
ansonsten muss es korrekt als „Branntwein“ bezeichnet werden.
Likör: Dabei handelt es sich um süße Spirituosen, die mindestens 100 Gramm Zucker pro Liter und mindestens 15 Alkoholprozente aufweisen.
Um
dem Wirrwarr der Deklaration vorzubeugen, drucken namhafte Produzenten die
Bezeichnung „100 % Destillat“ auf die Etiketten, was gesetzlich nicht
vorgeschrieben ist, doch der besseren Information des Konsumenten dient!
Einige
durchaus verlässliche Grundregeln sollte man beim Einkauf von Spirituosen
beachten, um ein qualitativ hochwertiges Produkt zu bekommen:
Preis als Indikator für Qualität
Tipp von Freunden mit Sinn für Qualität
Vertrauen zum Produzenten
Vertrauen in eine Marke
![]()
Die
Sortenvielfalt von destillierten Produkten ist beinahe unerschöpflich, doch für
einen ersten Überblick kann man sie in folgende Gruppen unterteilen:
Beeren
Stein
Kern
Wildfrüchte
Getreide
Trauben,
Wein und seine Nebenprodukte (Trester, Hefe)
Sondersorten wie Gemüse, Zitrusfrüchte, Wurzeln etc.
Immer
mehr Brenner gehen allerdings dazu über, die Destillate nach dem
Verwendungszweck einzuteilen bzw. das Sortiment zu thematisieren.
Aperitif-
und Digestif-Brände: Feine Destillate wie ein sortenreiner Apfel oder eine
Birne sind klassische „Aperos“ – leicht, nicht zu intensiv im Aroma
und Geschmack, anregend und nicht „erdrückend“. Zum Digestif passt
schon eher eine „Aroma-Explosion“ wie eine Himbeere oder eine
„Verdauungshilfe“ wie eine schöne Zwetschke.
Kaffee-Destillate:
Als perfekte Begleiter zum Kaffee haben sich einige Produktarten
herauskristallisiert: Steinobstbrände, Destillate aus dem Grundprodukt
Traube oder Barrique-gelagerte Destillate.
Zigarren-Destillate:
Aficionados schätzen als Begleiter für den Rauchgenuss Barrique-gelagerte
Destillate mit höherem Alkohol (um 50 % vol). Für den Ausbau im Holz
eignen sich Grundprodukte wie Äpfel, Zwetschken, Trauben, Wein, Bier oder
Getreide. Das Holz gibt dem Destillat eine gewisse Süße und Harmonie, der
höhere Alkoholgehalt gibt nicht nur Kraft, sondern ist auch Aromaträger.
Es muss also nicht immer nur Cognac, Calvados, Whisky, Sherry oder Rum sein
– Zigarrenfreunde werden bei der Elite der Destillateure ganz sicher
Alternativen finden, die Spaß machen, nicht gezuckert und ein perfektes
Erlebnis sind.
![]()
Generell
sollen Brände im Dunkeln bei gleich bleibender Temperatur gelagert werden. Große
Temperaturschwankungen lassen den Schnaps schneller reifen, kühle Temperaturen
bewirken das Gegenteil. Eine angebrochene Flasche sollte man auf keinen Fall
lagern, sondern möglichst rasch aufbrauchen. Als Alternativlösung bietet sich
an, den Rest einer geöffneten Flasche in kleinere Einheiten (z. B. 0,1 l) umzufüllen.
Wichtig ist, dass die Flaschen immer voll sind.
Beerendestillate erreichen den Höhepunkt ab ca. drei Jahren.
Kernobstdestillate sind ab ca. fünf Jahren am Höhepunkt.
Steinobstdestillate und Barrique-ausgebaute Kernobstdestillate sowie Wein- und Tresterbrände brauchen mindestens acht Jahre oder länger zur vollen Reife.
World-Spirits
Tipp 6
Aus
der Werbung werden viele Menschen ein bestimmtes Bild vor Augen haben: In ein
mit Eis beschlagenes Glas wird eine Spirituose eingeschenkt. Die Wahrheit über
die richtige Trinktemperatur einer edlen Spirituose ist ebenso „eiskalt“:
Je minderwertiger und aromaärmer eine Spirituose ist, desto kälter muss sie
serviert werden!
Eine edles Destillat wie eine Himbeere kann immer „wärmer“ serviert werden als etwa ein Korn. Ideal ist eine Temperatur um 18 Grad Celsius – was oft gar nicht so einfach ist.
![]()
World-Spirits
Tipp 7
Das
Destillat mit ca. 15 Grad lagern, denn beim Einschenken in ein ungekühltes
Glas erhöht sich die Temperatur.
Das
Glas auf ca. 13 Grad kühlen und ein raumtemperiertes Destillat einschenken.
Destillate und Gläser bei 17 Grad lagern.
Ist ein Brand zu warm, präsentiert sich der Inhalt zu breit oder zu flach, auf jeden Fall zu wenig markant. Darüber hinaus zeigt sich jeder Fehler. Ist ein Brand zu kalt, wird die Entfaltung von Aroma und Geschmack. Die Geschmacksnerven werden irritiert oder sogar „betäubt“. Allerdings kann man durch zu niedrige Temperaturen Fehler verdecken.
![]()
World-Spirits
Tipp 8
Degustieren
ist nicht nur das „Schnüffeln“ und „Verkosten“ aus reinem Vergnügen,
sondern es kann auch professionelle Arbeit bzw. Beurteilen der Qualität einer
Spirituose sein. In beiden Fällen geht es um die Kunst, die Geruchs- und
Geschmackseigenschaften möglichst objektiv beurteilen zu können.
Das
Auge prüft die Farbe.
Die
Nase nimmt die Duftaromen auf.
Die Geschmacksnerven sind für die Beurteilung von Eigengeschmack, Sortencharakter und Harmonie – natürlich auch von Fehlern – zuständig.
Für
eine genauere Analyse bewertet man nicht nur die allgemeinen Duftempfindungen,
sondern beurteilt noch Reintönigkeit, Intensität, (Sorten-)Charakter und
Harmonie.
Reinheit
positiv: reintönig, sauber, typisch, elegant ...
negativ: dumpf, unsauber, nach Essig riechend, fuselig, muffig, Grauton ...
Intensität
positiv: zart, verhalten, fein, ausgeprägt, intensiv ...
negativ: schwach, neutral, parfümiert ...
(Sorten-)Charakter
positiv: Die typischen Merkmale der Sorte bzw. der Grundprodukte des Brands
lassen sich im Duft eindeutig erkennen.
negativ: Es sind keine typischen Merkmale erkennbar oder sie werden durch Nebentöne
verdeckt.
Harmonie
positiv: Die einzelnen Duftkomponenten harmonisieren als gemeinsames
Dufterlebnis.
negativ: Einzelne Geruchseindrücke treten unharmonisch hervor.
![]()
World-Spirits
Tipp 8
Degustieren
ist nicht nur das „Schnüffeln“ und „Verkosten“ aus reinem Vergnügen,
sondern es kann auch professionelle Arbeit bzw. Beurteilen der Qualität einer
Spirituose sein. In beiden Fällen geht es um die Kunst, die Geruchs- und
Geschmackseigenschaften möglichst objektiv beurteilen zu können.
Das
Auge prüft die Farbe.
Die
Nase nimmt die Duftaromen auf.
Die Geschmacksnerven sind für die Beurteilung von Eigengeschmack, Sortencharakter und Harmonie – natürlich auch von Fehlern – zuständig.
Für
eine genauere Analyse bewertet man nicht nur die allgemeinen Duftempfindungen,
sondern beurteilt noch Reintönigkeit, Intensität, (Sorten-)Charakter und
Harmonie.
Reinheit
positiv: reintönig, sauber, typisch, elegant ...
negativ: dumpf, unsauber, nach Essig riechend, fuselig, muffig, Grauton ...
Intensität
positiv: zart, verhalten, fein, ausgeprägt, intensiv ...
negativ: schwach, neutral, parfümiert ...
(Sorten-)Charakter
positiv: Die typischen Merkmale der Sorte bzw. der Grundprodukte des Brands
lassen sich im Duft eindeutig erkennen.
negativ: Es sind keine typischen Merkmale erkennbar oder sie werden durch Nebentöne
verdeckt.
Harmonie
positiv: Die einzelnen Duftkomponenten harmonisieren als gemeinsames
Dufterlebnis.
negativ: Einzelne Geruchseindrücke treten unharmonisch hervor.
![]()
World-Spirits
Tipp 9
Bekommt
man heutzutage einen Schnaps in einem Stamperl oder einen Cognac in einem
Schwenker angeboten, fühlt man sich beinahe in die Steinzeit der Trinkkultur
zurückversetzt.
Spirituosengläser
wurden in den letzen Jahren zur Spielweise von Designern. Leider werden, wie bei
den Weingläsern, Spirituosengläser vielfach nur nachgemacht, aber wirklich
Neues oder gar Revolutionäres gibt es kaum.
Die
Glasform muss so konzipiert sein, dass sich der Inhalt im Glas voll entfalten
kann. Dazu sind folgende Eigenschaften notwendig:
möglichst
große Oberfläche zur Luft
Verengung,
um die Aromastoffe zu konzentrieren
„Kamin“, der das Aroma – ohne störenden Alkohol – entfalten kann
Es werden von verschiedenen Erzeugern spezielle Gläser für z. B. Steinobst, Kernobst, Beerenobst usw. angeboten. Verschiedene, unabhängige Tests haben gezeigt, dass sehr wohl ein perfektes Glas für z. B. Frucht- und Beerendestillate ausreicht. Für Whisky und holzfassgereifte Produkte benötigt man ebenfalls eigene, speziell konzipierte Gläser. Ob generell der Vorzug den in Handarbeit hergestellten, mundgeblasenen Gläsern oder maschinell gepressten Gläsern gegeben wird, bleibt jedem selbst überlassen.
![]()
World-Spirits
Tipp 10
Die beste
Verkaufshilfe ist noch immer die fachliche Kompetenz des Service-Mitarbeiters
und die Höflichkeit bei Präsentation und Verkauf einer edlen Spirituose.
Dennoch sind klassische Verkaufshilfen absolut notwendig, um das Verkaufsangebot
optimal zu kommunizieren.
Spirituosenkarte
Sie ist die
Visitenkarte eines Hauses und sollte neben einer ausgewogenen Produktpalette mit
fairer Preisgestaltung auch genügend fachlichen Background bieten. Perfekte
Spirituosenkarten lesen sich wie eine Reise durch die Welt der Spirituosen und
machen Lust auf „Hochgeistiges“.
Displays
und Tischaufsteller
Dies sind klassische
Hilfsmittel, um am Point of Sale (Tisch oder Theke) z. B. die Spirituose des
Tages anzubieten. Es stellt sich die Frage, ob dies ein nüchterner Aufsteller
sein kann, eine (leere) Flasche, beschriftet mit dem Verkaufsargument, ein Anhänger
am Flaschenhals etc.
Tafeln
Der Tipp des Tages,
mit Kreide auf einer Tafel im Speiseraum oder im Thekenbereich geschrieben, ist
immer eine sehr plakative Botschaft. Zu beachten ist,
wie kreativ das Design, die Textgestaltung und vor allem der Inhalt der
Aussage sind.
Spirituosenwagen
Im Idealfall ist
dieses „Gastro-Möbel“ ein attraktiver Blickfang und perfekter Animateur,
bestückt mit einer übersichtlichen Auswahl von Produkten, passenden Gläsern
etc. Vermeiden sollte man Überfüllung und lautstarkes Hantieren mit den
Flaschen..
Spirituosentipp
des Tages (der Woche …) in der Hauszeitung
Viele Gastronomen und
Hoteliers veröffentlichen das Tagesprogramm in der Hauszeitung. Bei den
kulinarischen Empfehlungen (Menüs, Weine …) sollte ein Spirituosentipp mit
ein wenig fachlichem Background (Infos zu Produkt, Produzent, Region …) nicht
fehlen.
Equipment
als Dekoration
Auffallende Flaschen,
Brennereigeräte usw. machen sich nicht nur als Dekorationsstücke gut, sondern
können auch als Verkaufsflächen und Verkaufshilfen dienen.
Verkostungen
mit den Gästen oder Besuche bei Produzenten
Am leichtesten
verkauft man ein Produkt noch immer, wenn der Konsument einen direkten Bezug zum
Spirituosenhersteller hat. Auch regelmäßige Verkostungen im Lokal sind
notwendig, damit ein Restaurant oder eine Bar eine „Kultstätte“ der
Spirituosenkultur wird.
Mitarbeiterschulungen
Kompetente Mitarbeiter in fachlicher und verkäuferischer Hinsicht sind die Basis für erfolgreiches „Verkaufen“.
![]()
Sie gelangen zum Kalkulator, indem Sie unter www.world-spirits.com einfach auf das Logo drücken – der zufriedene Gast wird es Ihnen danken!
![]()
World-Spirits
Tipp 11
Hardware ist eines,
Software ein anderes Thema. Ein Riesenangebot ist bald gekauft und in der
Spirituosenkarte abgedruckt – die Probleme kommen erst mit der „Wartung“
und dem Verkauf vor dem „Ablaufdatum“ der Destillate.
Es
macht absolut Sinn, eine kleinere Spirituosenkarte zu konzipieren – eine
Reise durch die edle Welt der Spirituosenkultur, ein Kennenlernen der
einzelnen Länder mit Aufenthalten, die für jede Brieftasche erschwinglich
sind.
Es
macht wenig Sinn, nur Highlights auf die Karte zu setzen, um zu brillieren –
damit können sogar Gäste abgeschreckt werden. Ein ausgewogener Anteil von günstigen
bis mittel-teuren Spirituosen ist absolut notwendig, die „Champions-League“
sollte wirklich nur in geringer Zahl angeboten werden. Dies hängt natürlich
auch von der Kundenstruktur eines Betriebes ab, denn jedes Angebot muss adäquat
zur Zielgruppe sein!
Kundenfreundliche
Kalkulation macht Lust auf Spirituosen, bringt mehr Umsatz und mehr Gewinn. Übertriebene
Kalkulation lässt den Umsatz in den Keller sinken und bringt in der Öffentlichkeit
ein schlechtes Image.
Angebrochene
Flaschen werden, wie vom Wein her bekannt, oxidativ und verlieren an Qualität.
Dies schadet nicht nur dem Erzeuger, sondern auch dem Anbieter, da für ein
nicht optimales Produkt ein zu hoher Preis verlangt wird.
Ein kleineres Angebot, fair kalkuliert, perfekt gelagert und gepflegt, in optimalen Gläsern mit Fachkompetenz serviert, sind Garant für steigende Spirituosenumsätze und zufriedene Kunden.
![]()
World-Spirits
Tipp 12
Wenn
das Geld nicht „auf der Straße“ liegt und wie in guten wirtschaftlichen
Zeiten mit vollen Händen ausgegeben wird, reagiert der Konsument auf
„Kuckuckseier“ besonders empfindlich.
„Bringen
Sie noch eine Runde Schnaps!“ Der Kellner bringt, ohne mit der Wimper zu
zucken, eine Runde „vom Feinsten“. Und wenn es blöd zugeht, kostet dies
mehr als das Wiener Schnitzel für eine kleine Gesellschaft.
Um
solchen kontraproduktiven Verkaufsstrategien entgegenzuwirken, muss als
oberstes Credo gelten:
Ich
muss wissen, was ich dem Konsumenten verkaufen kann.
Die
Kalkulation muss fair sein.
Hilfreich
sind Preisangaben für 1 cl, 2 cl oder 4 cl auf der jeweiligen Flasche.
Eingeschenkt
wird mit der Flasche am Tisch des Gastes.
Der
Mitarbeiter hat Erklärungen zu Produkt, Preis und Leistung parat.
„World-Spirits“
bietet eigene Kleber zum Auspreisen der Flaschen für den Ausschank an –
abgestimmt auf die Menge, damit der Gast auch sieht, was der Genuss kostet.
In
Schihütten wird leider teilweise noch immer gekühlter Schnaps
„meterweise“ angeboten – und das zu Preisen, die den Konsumenten vom
Hocker reißen. Das Preis- Leistungs-Verhältnis muss stimmen.
Man kann nicht von einem „schwarz gebrannten, fehlerhaften Obstler“, der um Euro 5,- pro Liter eingekauft wird, das Stamperl um Euro 3,- verkaufen! Für 3 Euro kann der Gast ein Produkt erwarten, das den gesetzlichen und gesundheitsbehördlichen Bestimmungen entspricht und neben dem Inhalt „Alkohol“ auch noch Erlebnis- und Genusswert hat.
![]()
World-Spirits
Tipp 13
Von
vielen Produzenten werden eigene Spirituosen für die Küche angeboten, die in
der Vergangenheit sogar steuerlich begünstigt waren und zum Löschen von
Gerichten beim Braten dienten.
Doch
edle Destillate oder Spirituosen sollten nicht nur diese „dienende“
Funktion haben, sondern als Geschmacksverstärker von Gerichten (speziell
Saucen) oder zum „geschmacklichen Verzieren“ einer Speise verwendet
werden.
Sie
werden überrascht sein, wie gut Destillate beispielsweise zu Käse passen können.
Immer mehr werden feine Spirituosen auch zum Füllen von Pralinen oder
Schokoladen verwendet. Aber ach zum Verfeinern von Parfaits, Eis, Sorbets usw.
ist ein „geistiger Touch“ Goldes wert.
Bei
allen kulinarischen Experimenten gilt die einfache Regel:
Man
unterstreicht den Geschmack eines Gerichts/einer Sauce oder
man setzt einen Kontrapunkt.
Dieses
Ziel erreicht man jedoch nur durch hochwertige Produkte und nicht durch
Essenzen etc., wie sie in der Küche gerne verwendet werden.
Innovative Gastronomen haben erkannt, dass die Nennung von Lieferanten oder Produzenten samt einer kurzen Produktbeschreibung in der Speisenkarte die Qualität der Gerichte für den Gast noch unterstreicht.
![]()
World-Spirits
Tipp 14
Früher
wurden Spirituosen in der Gastronomie weit öfter flaschenweise verkauft. Das
hatte zwei Vorteile:
Der
Gastronom verdiente damit schnelles Geld.
Der Gast hatte perfekte Qualität, da das Produkt „frisch“ war und nie ein oxidatives, minderwertiges Produkt eingeschenkt werden konnte.
Da sich die
Flaschengrößen in der Zwischenzeit von 1 l über 0,7 l und 0,5 l bis hin zu
0,35 l, 0,2 l und sogar 0,1 l reduziert haben, sollte man diese Möglichkeit
wieder nutzen.
Sind drei bis fünf Personen an einem Tisch, kann man durchaus eine 0,1-l-Flasche servieren. Allerdings gehört eine gewisse Spirituosenkultur dazu: Die Flasche wird vor den Gästen geöffnet, das Produkt in passende Gläser eingeschenkt und fachlich kommentiert.
![]()
World-Spirits
Tipp 15
Es
ist allseits bekannt, dass die meisten Weine ein bis zwei Tage nach dem Öffnen
verbraucht sein sollen, da sich der Inhalt ansonsten oxidativ präsentiert –
der typisch erdige, unfruchtige Duft und Geschmack.
Bei
Spirituosen verhält es sich ähnlich. Produkte, die im Holzfass ausgebaut
wurden und höher im Alkohol sind, halten länger in der angebrochenen Flasche
als etwa feine, fruchtige, filigrane Beerendestillate.
Großen
Einfluss auf das „Ablaufdatum“ einer angebrochenen Flasche hat die
Lagerung bzw. Pflege der Spirituose. Je wärmer die Umgebung, desto schneller
verändert sich das Produkt in Richtung „Ungenießbarkeit“.
Nach
zwei bis drei Wochen sollten angebrochene Spirituosen aufgebraucht sein,
danach präsentiert sich der Inhalt keinesfalls mehr in der Qualität, die wünschenswert
wäre und „eingetrunkene Gäste“ erwarten können.
Daher
gelten einige Grundregeln:
Verwenden
Sie immer Flaschen mit wenig Inhalt.
Flaschen
mit 0,5 l und mehr sollten nach dem Öffnen in kleinere Flaschen umgefüllt
werden. Dazu sollten Sie den Produzenten kontaktieren, dass er Ihnen
kleinere Flaschen in derselben Aufmachung zur Verfügung stellt. Damit lässt
sich das Produkt weiterhin perfekt präsentieren. So werden Gast und
Produzent zufrieden sein.
Servieren
Sie nie Destillate, die nicht mehr einwandfrei sind.
In
der Küche lassen sich Reste sicher noch zum Verfeinern von Saucen etc.
verwenden.
![]()
World-Spirits
Tipp 16
Liest
man Bewertungsergebnisse von Verkostungen oder studiert im Restaurant die
Digestiv- oder Spirituosen-Karte, stößt man leider viel zu oft auf falsch
deklarierte Produkte. Doch gerade in der Gastronomie ist darauf zu achten, dem
Gast eine korrekte Empfehlung zu geben – im persönlichen Gespräch, in der
Spirituosenkarte und bei Verkaufshilfen. Ein Blick aufs Etikett gibt in diesen
Fällen meistens Sicherheit, denn korrekte Erzeuger deklarieren ihre Produkte
auch korrekt. Im Zweifelsfall sollte man sich nicht scheuen, beim Erzeuger
nachzufragen.
Wird
zum Beispiel ein „Haselnuss-Brand“ angeboten, so ist dies eine Irreführung
des Gastes bzw. Konsumenten. Ein Brand ist immer ein Produkt, das entweder
rein aus dem vergorenen Zucker der Frucht destilliert oder nachträglich mit
Sprit (Neutral-Alkohol) gestreckt wurde. Ein Brand kann also immer nur aus
einer Frucht bzw. einem Grundprodukt erzeugt werden, das Zucker bzw. Stärke
enthält, die vergärbar ist. Dies ist bei Haselnüssen nicht der Fall. Man
kann sie nur in Alkohol ansetzen und daraus einen Geist erzeugen oder sie mit
„neutralem Fremdprodukt“ ansetzen und mitdestillieren. Diese kostengünstige
Herstellungsweise ist keineswegs mit einem Brand oder 100%- Destillat
vergleichbar. Der Tupfen auf dem „i“ ist, wenn neben der falschen
Deklaration auch noch ein überhöhter Preis für solche Produkte verlangt
wird.
Ein zweiter – häufig vorkommender – Fehler ist die Verwechslung von Himbeer-Brand bzw. Himbeer-Destillat mit Himbeer-Geist, und zwar in beiden Richtungen: Da früher hauptsächlich Himbeergeist erzeugt wurde, hat sich dies vielfach als Verallgemeinerung erhalten. Womit einerseits ein „echter“ Himbeer-Brand unter seinem Wert geschlagen würde, andererseits ein „billigerer“ Geist zu Unrecht aufgewertet würde. Hier scheiden sich nicht die Geister, sondern das ist schlichtweg Täuschung des Gastes und Konsumenten!
![]()
World-Spirits
Tipp 17
Als
Gastronom, Einkäufer oder Spirituosenfreund sollte man davon ausgehen können,
dass der gute Ruf eines Produzenten auch verpflichtet – vor allem, wenn es
um die einheitliche, gleichbleibende Qualität eines Produktes bzw. einer
Obstsorte geht.
Verschiedene
Verkostungen haben ihr Reglement so ausgelegt, dass es möglich ist, mehrere
Chargen eines Grundproduktes einzureichen – drei Himbeeren, vier Williams,
zwei Vogelbeeren usw. Damit ist den „Fraktionen-Brennern“ Tür und Tor geöffnet,
um die Gesamtmenge eines Produkts in unterschiedliche Qualitäten zu splitten.
Vom Gesetz her müssen diese Fraktionen mit unterschiedlichen Chargen-Nummern
versehen werden – sie sind im Kern nichts anderes als das „amtliche
Kennzeichen“ für einen Spirituosen, die sich überall auf der Flasche
befinden kann, und normalerweise mit einem „L“ beginnt.
Achten
Sie daher darauf, dass Sie bei Brennern, die mehrere Fraktionen herstellen,
immer ihre Spirituosen mit identischen Chargen-Nummern bestellen – so haben
Sie die Garantie, nicht nur gleichbleibende Qualität zu erhalten, sondern dem
Gast auch immer das gleiche Produkt zu servieren.
Seriöse Brenner stellen übers Jahr beispielsweise einen Williams her und deklarieren den Produktionsjahrgang. Die einzelnen Chargen-Nummern spiegeln nur mehr die jeweilige Abfüllung wider, doch die gesamte Produktion weist exakt dieselbe Qualität auf. Bedauerlich ist die Tatsache, dass man – auch von namhaften Destillateuren – immer wieder Chargen am Markt findet, die von „ausgezeichnet“ bis „schwer fehlerhaft“ reichen, wodurch der Konsument Ergebnisse von renommierten Verkostungen manchmal nicht nachvollziehen kann. Allerdings leicht erklärbar, wenn man weiß, dass „Verkostungs-Produkte“ nicht ident sein müssen mit „Verkaufs-Produkten“. Das Reglement des „World-Spirits Award“ unterbindet dies, da bei dieser Verkostung unterschiedliche Chargen nicht eingereicht werden dürfen und dies auch rigoros kontrolliert wird.
World-Spirits
Tipp 18
Im
negativen Sinne könnte man sagen: „Der Fisch beginnt am Kopf zu stinken.“
Doch wird in der Gastronomie und Hotellerie durch die Eigentümer oder Geschäftsführer
Lebens-, Ess- und Trinkkultur vorgelebt, so ist dies ein fruchtbarer Boden für
gute gastronomische Umsätze.
Diese
positive Einstellung überträgt sich in jeder Form auf die Mitarbeiter –
sowohl in fachlicher Hinsicht (dazu sind natürlich auch Schulungen
notwendig), als auch in der angenehmen Stimmung im Haus. Im Kern ist dies „Wellness
pur“, abseits von der Infrastruktur eines Betriebes. In diesem prickelnden
Klima fühlt sich der Gast besonders wohl und ist für kompetente und
freundliche Empfehlungen bzw. Fachgespräche empfänglich. Das schafft auch in
wirtschaftlich schwierigen Zeiten wie diesen die Basis für Zusatzverkäufe im
Getränke- bzw. Spirituosenbereich.
Fachlich kompetente Mitarbeiter, die mit Freude und Engagement tätig sind, tragen auch viel dazu bei, einem Haus „Kult-Status“ zu verleihen. Und solche Häuser vermitteln dem Gast in angenehmer Atmosphäre und auf lockere Art ein Stück Lebens-Kultur – mit jedem gelungenen Gericht, jedem guten Glas Wein und jeder edlen Spirituose.
![]()
World-Spirits
Tipp 19
Ein positives Image
baut man durch Qualität auf, ein negatives entsteht sehr schnell, wenn man
Qualität nicht erkennt und darauf verzichtet, sie behutsam wie eine Pflanze zu
pflegen, damit sie wachsen und in ihrem Wert geschätzt werden kann.
„Ein
(halber) Meter Schnaps“ (ein Blick in gängige Internet-Suchmaschinen eröffnet
erschreckende Einblicke ins diesbezügliche Angebot …), geeiste Gläser,
tiefgekühlte Flaschen (beides nur dazu da, um Fehler zu kaschieren …) oder
Schnaps zur Brettljause als „kostenlose Beilage“ – die Aufzählung ließe
sich noch fortsetzen. Doch nichts davon ist geeignet, die Spirituosenkultur zu
heben. Und schon gar nicht, einem Getränk, das in unseren Breiten eigentlich
ein Kulturgut sein sollte, zu einem positiven Image zu verhelfen. Auch hier gilt
wie in vielen anderen Bereichen: Was nichts kostet, ist nichts wert. Und wenn es
verschenkt wird, ist es noch weniger wert.
Kürzlich
in der Steiermark, im Zentrum der grünen „Schnaps-Mark“, haben wir in einer
Buschenschank nach der Jause als Zeichen der Wertschätzung ein Schnapserl
bekommen. Der Wirt brachte einen 5-Liter-Kanister, halbvoll, mit einem
Klebe-Etikett „Grappa“ – und stellte uns diesen unter dem Motto „help
yourself“ auf den Tisch. Abgesehen davon, dass es in der Steiermark Trester
gibt – man lasse die Grappa in Italien und im Schweizer Tessin, wo sie
rechtlich auch zuhause ist –, war das Getränk auch noch schwer fehlerhaft:
Vor- und Nachlauf wurden mit einer Menge Zucker zugedeckt.
Ein Schuss wie dieser kann nur nach hinten losgehen. Von einer Kultstätte in Sachen Spirituosen sind solche Lokale weit entfernt. Doch man sollte nicht außer Acht lassen, dass es mittlerweile eine Menge Konsumenten und Gäste gibt, die sich nicht nur bei Wein, sondern auch bei Spirituosen gut auskennen!
![]()
World-Spirits
Tipp 20
Bei Lebensmitteln ist
es seit langem klar, dass diese der Küchenchef, der Einkäufer für die Küche
bzw. Chef oder Chefin selbst kontrolliert. Doch wer kontrolliert den Einkauf der
Spirituosen?
Wenn
man seinen Job beherrscht, ist man in der Lage zu erkennen, wenn ein Produkt
fehlerhaft ist. Somit sollten fehlerhafte Schnäpse nie in den Betrieb und schon
gar nicht auf den Tisch des Konsumenten kommen. Solche Produkte sind ein
Armutszeugnis für die gastronomische Leistung eines Restaurants oder Hotels.
Doch mit ein wenig Fachwissen und persönlichem Einsatz können Spirituosen zur
Visitenkarte eines Hauses werden.
Kauft
man bei großen Erzeugern ein, wird es kaum vorkommen, dass Produkte fehlerhaft
sind. Doch niemand ist davor gefeit, einmal einen „Bock zu schießen“ oder
einen Korken zu verwenden, der nicht perfekt ist. Das Problem liegt im
Allgemeinen bei Einkäufen von „Geheimtipps“ oder dem Bauern von irgendwo.
Gewerbliche Destillerien werden jährlich kontrolliert und müssen ihre Produkte
so herstellen, dass sie den nationalen Codex-Bestimmungen entsprechen. Bei bäuerlichen
Brennereien geschieht dies nicht.
Ware,
die „unter der Hand“ gekauft wird, stammt immer von landwirtschaftlichen
Betrieben (oder sogar Schwarzbrennern), da gewerbliche Brenner immer
Verschlussbrenner sind. Verschlussbrennereien
sind Anlagen, die von der Zollbehörde mit zahleichen Plomben verschlossen sind
und der Besitzer keinen Zugang zum Alkohol hat, bis dieser über die
angeschlossene Uhr läuft.
Betriebe, in denen Spirituosenkultur gelebt wird, arbeiten nur mit Destillerien zusammen, deren Produkte einwandfrei sind und für deren Qualität sie die Hand ins Feuer legen können. Damit kann auch am eigenen Unternehmen kein negatives Image durch ein schlechtes Produkt hängen bleiben.
![]()
© Wolfram Ortner, World Spirits, www.world-spirits.com
![]()
Sie gelangen zum Kalkulator, indem Sie unter www.world-spirits.com einfach auf das Logo drücken – der zufriedene Gast wird es Ihnen danken!
