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“World-Spirits”
PRESSE-INFO 2006-4
World-Spirits 2006 - Langversion
Klagenfurt - Sonntag, 5. März 2006
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Teilnehmende Destillerien nach Ländern Argentinien Australien Deutschland Domekikanische Republik England GB- Shetland ZE1 OEX: Blackwood Distillers Holding Frankreich Grenada Italien Kanada Mexico Niederlande Österreich Schweiz Slowenien Südafrika Ungarn
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A-Z
der teilnehmenden Destillerien
|
Destillerie Franz Bauer
Hans-Werner Schlichte
Prankergasse 29 - 31
AT-8020 Graz
T: 0043-316-770-122
E: destillerie@bauerspirits.at
1920 gründete Franz Bauer in Graz einen
Destillationsbetrieb, der 1927 ins Firmenbuch eingetragen wurde. Einige Jahre später
wurde der heutige Firmensitz angekauft, wo hauptsächlich Edelbrände aus Äpfeln,
Birnen und Zwetschken hergestellt wurden. Knapp vor Ende des Zweiten Weltkriegs
wurde der Betrieb von Bomben zerstört, doch bereits 1948 konnte die modernste
Verschlussbrennerei in Graz eröffnet werden.
Heute präsentiert sich die Firma Bauer mit einem
umfassenden Programm an Eigen- und Weltmarken, die in Österreich vertrieben
werden, darunter – als ältester Lizenzpartner – Jägermeister, Puschkin
Vodka, Berentzen, Cinzano, Osborne und andere. Unter dem Namen „BAUERspirits“
wird eine Produktlinie mit eigenständiger Aufmachung in einer eigens
gestalteten, markanten Flasche im zylinderförmigen Bordeauxstil mit flach
angeschnittenem Etikettenfeld angeboten: vom Hausschnaps (mit angenehmer Trinkstärke
von 36 bis 38 % vol Alkohol) über Traditionsschnäpse (Marille, Williams,
Vogelbeer und Obstler) bis zur Edelbrandlinie „Prankherhof“ (100 %
Fruchtdestillate, benannt nach dem Firmensitz). Weitere Bereiche sind Liköre,
Einlegeschnäpse, Mix- und Heißgetränke sowie Miniflaschen oder Großgebinde.
Das vielfältige Sortiment wurde beim World-Spirits Award
entsprechend gewürdigt: Bei den Creme-Likören gab es Gold für Vanille-Caramel,
Silber für die innovative Kreation Weichsel mit Bierbrand. Beim Obst schnitten
Williams und Marille mit Silber ab, im Spirituosenbereich erhielten die Himbeere
Gold, Wacholder und Enzian Silber. Die Sparte Wodka war erfolgreich mit zweimal
Silber für Stroganoff sowie Wodka mit Schlehe.
82.00 - Enzian
Spirituose, 2003
L 5035 - Silber
91.00 -
Himbeer Spirituose, 2005
L 5215 - Gold
88.00 -
Liköre Diverse Basis, Weichsel mit Bierbrand 2005
L 5230 - Silber
93.00 - Creme
Liköre, Vanille-Caramel 2005 L
2005 - Gold
84.00 -
Marille, 2005
L 5206 - Silber
89.00 -
Wacholder Spirituose, 2004
L 5068 - Silber
D: Intensives Wacholderöl, Teebaumöl, Holunderblüten,
Tannenwipferl, Harz.. G: Grün-stielig, holzig-rauchig, ätherische Öle, kühle,
frische Menthol-Minze-Noten, Moos, Eiche, bittere Wurzelnoten, leichte
Pfefferschärfe, rustikal, adstringierend, lang. Inhalt: 500 ml, EUR: 8.35
85.00 -
Williams, 2005
L 5210 - Silber
89.00 -
Wodka bis 45 % Vol, Stroganoff 2005
L 5251 - Silber
86.00 -
Wodka Mix, Wodka mit Schlehe 2005
L 5248 - Silber
Blackwood Distillers Holding
Birthe
Nielsen
159
Commercial Street, Lerwick
GB-
Shetland ZE1 OEX
F: 0044-208-408 2046
E: birthe@shetlandwhisky.com
W.
Reinstes Wasser ist einer der Reichtümer der Shetlandinseln. Wie geschaffen, um Whisky zu produzieren, doch bisher gab es hier im Norden Schottlands keine Whisky-Destillerie. Diese Ausnahmesituation ist historisch begründet, und zwar in der engen Beziehung der Inseln zu Norwegen und Dänemark, dem die Region bis 1469 unterstand. Skandinavien ist auch bis heute ein wichtiger Handelspartner der Blackwood Distillers, die auf den Inseln die nördlichste Whisky-Brennerei des Landes errichten.
Die Wartezeit auf den ersten Shetland-Whisky lässt sich
aber mit Genuss verkürzen, denn auch das aktuelle Blackwood-Sortiment umfasst
empfehlenswerte hochgeistige Getränke: die Klassiker Gin und Wodka sowie
innovative Cremeliköre. Der Gin zeichnet sich durch sein einzigartiges Aroma
aus, das auf die Verwendung von wild wachsenden Kräutern und Pflanzen zurückzuführen
ist. Der dreifach destillierte und eisfiltrierte Wodka sollte – in Anlehnung
an die alte Tradition der Wikinger – eiskalt getrunken werden. Dafür hat man
sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Das Flaschenetikett ändert die
Farbe, wenn die perfekte Trinktemperatur erreicht ist! Bei den charmanten
Cremelikören – schottische Sahne pur, verfeinert mit exzellentem Wodka – drängt
sich der Vergleich mit kühl-schmelzendem Vanille- oder Erdbeereis förmlich
auf.
Die erfreuliche Bilanz beim World-Spirits Award: Zweimal
Gold für Gin (Blackwood Vintage 2005 und 2003), Gold für den Premium-Wodka
Diva 2005, Silber für den Wodka 2005, Gold für den Cremelikör Jago’s
Strawberry Love 2005 und Silber für Jago’s Vanilla Vodka Cream 2005.
90.00 -
Gin bis 45 % Vol, Blackwood Vintage 2003
- Gold
93.00 -
Gin über 46 % Vol, Blackwood Vintage 2005
- Gold
94.30 -
Creme Liköre, Jago´s Love Strawberry 2005
- Gold
87.00 -
Creme Liköre, Jago´s Vanilla Liquere 2005
- Silber
94.00 -
Wodka bis 45 % Vol, Diva 2005
- Gold
88.00 -
Wodka bis 45 % Vol, 2005
- Silber
Michelehof
Albert Büchele
Marktstraße 26
T: 05574-72412
E: michelehof@aon.at
„Wir sind Bauern seit Generationen“, betont Albert Büchele.
Nur hat sich in den letzten Jahrzehnten das Erscheinungsbild der Produktion am
Michelehof in Hard gewaltig geändert. Von der traditionellen Viehhaltung –
Vater Paul holte zahlreiche Preise für seine Zuchtstiere – und der
Milchwirtschaft ging es weiter zu Obstbau und mehr. Zunächst setzte Albert
seinen Ehrgeiz daran, Obstschaumweine nach der traditionellen Flaschengärmethode
zu erzeugen. Und er hatte Erfolg: 1994 erhielt er den Innovationspreis des
Landes Vorarlberg für seinen Birnensekt „Mufänger“. Den Mond hatte er also
eingefangen, nun ging es weiter zur Sonne ...
Die Verwertung von Früchten zu „flüssigem Obst“ war
immer schon Teil der Arbeit am Michelehof. Doch heute ist aus dem Hobby
Leidenschaft geworden, wieder mit gewohntem Engagement, um nicht zu sagen mit
sympathischer Sturheit. Und diese bringt dem „Dauerbrenner“ Jahr für Jahr höchste
Auszeichnungen.
Rund 30 Produkte werden angeboten, Schwerpunkt sind Obst-
und Hefebrände, Spezialität die „Landesfrucht“ Subirer. Nach Umbauten in
der Brennerei und Umgestaltung der Ausstattung zeigt sich der Michelehof von
einer neuen Seite – die Top-Qualität ist die alte geblieben, wenn nicht noch
ein bisschen ausdrucksstärker und ausgeglichener. Kein Wunder, ist doch die
Harmonie in der Familie und am Hof das Erfolgsrezept seit vielen Jahren.
Die stolze Bilanz beim World-Spirits Award 2006: Zweiter
Gesamtrang und Titel Distillery of the Year (Silber), mit viermal Gold für
Vogelbeere 2003, Subirer Reserve 2004, Marille Reserve 2003 und Mirabelle 2004
sowie einmal Silber für Bockbier 2003.
87.00 -
Bierbrand, Bockbier 2003 L-347
- Silber
94.00 -
Birne Allgemein, Subierer Riserva 2004
L-499 - Gold
92.00 -
Mirabelle, 2004
L-426 - Gold
92.00 -
Marille, Reserve 2003 L-4171
- Gold
95.00 -
Vogelbeer, 2003
L-351 - Gold
Camus La Grande Marque SA
Christelle Dubios
29 rue Marguerite de Navarre
T: 0033-545-327173
F: 0033-545-805965
E: c.dubios@camus.fr
Camus ist das letzte große Cognac-Haus Frankreichs, das
sich noch in Familienbesitz befindet, und es steht seit dem Gründungsjahr 1863
für besonders hochwertige Produkte. Die weltweit führende Premium-Marke wird
in 140 Ländern der Welt angeboten, in den exklusivsten Hotels und Restaurants,
an Bord von 50 Airlines und in allen bedeutenden Duty Free Shops.
Die Familie Camus kümmert sich auch heute noch persönlich
um die Herstellung und will weiterhin unabhängig bleiben. Derzeit leitet Cyril
Camus – die fünfte Generation – das Unternehmen mit rund 180 Mitarbeitern.
135 Hektar Eigenfläche und 75 Partnerlieferanten sorgen für die Qualitätsbasis
der Weine, die nach der Devise Qualität – Tradition – Innovation
verarbeitet werden.
Das neue Logo, so einfach wie elegant, knüpft an die
Geschichte des Hauses an. In einer weltweiten Kommunikationskampagne unter dem
Namen „CAMUS & US“ verzichtet man auf Eigenlob und konzentriert sich auf
die Verknüpfung besonderer Momente im Leben – dargestellt in der großen
Tradition der französischen Schwarz-Weiß-Fotokunst – mit dem dazu passenden
Cognac. Stellvertretend steht der Camus XO Elegance, ein Blend mit bis zu 30
Jahre alten Chargen, mild gereift, mit floralen Aromen und dezentem Holz.
Bei einem Besuch des Stammhauses der Familie in der Stadt
Cognac wird der stilvolle Eindruck bestätigt: Statt Werbe-Videos und Dia-Shows
gibt es Blicke in die alten Lagerkeller und in die eigene Fassbinderei, wo das
Handwerk bis heute hochgehalten wird.
Handwerk hat eben goldenen Boden – beim World-Spirits
Award erhielt der Cognac Camus XO Elegance daher auch verdientes Gold.
95.30 -
Cognac XO (min. 6J.), Camus La Grande Malque - Gold
Capovilla Distillati
Capovilla Vittorio
IT-36027 Rosa
F: 0039-0424-588028
E: capovilladistillati@virgilio.it
Am Fuße des Monte Grappa, in den venezianischen Seealpen,
in den historischen Kellern der Villa Dolfin im Örtchen Rosà steht die moderne
Wasserbad-Brennanlage des Qualitätsfanatikers Vittorio Capovilla. Penibel
konstruiert nach eigenen Vorstellungen, und die sind absolut perfektionistisch.
Hier wird nur frischer Trester von weinbauenden Nachbarn verwendet. Ohne auch
nur ein Bröselchen Zucker beizugeben, wie es in Italien gang und gäbe ist.
Genauso penibel wählt er die Früchte aus, die zum Teil aus eigenem,
biologischen Anbau kommen.
Mit seinen charaktervollen Destillaten ist Vittorio
Capovilla unumstritten die Nummer eins unter Italiens Brennern. So wie er eben
selbst auch ein Charakterkopf ist – mit viel Leidenschaft, Lebenslust und
Charme. Kompromisslos und durchsetzungsstark ist er allerdings in seiner Qualitätsphilosophie,
von der Suche nach neuen handverlesenen Rohstoffen bis zur liebevollen
Gestaltung der Flaschen mit dem Siegel des Meisters. Der Erfolg bleibt nicht
aus: Seit Jahren steht der "Kaiser vom Monte Grappa" bei sämtlichen
Prämierungen immer wieder am Siegerpodest und erweitert seine stolze Sammlung
an Auszeichnungen.
Beim World-Spirits Award konnte die umfangreiche Palette
vorne mitmischen, unangefochten natürlich in der Grappa-Kategorie (World Class
Distillery mit fünfmal Gold und einmal Silber), aber auch bei den Obstbränden:
Master Class Distillery, Platz 14, Gold für einen Kaffeebrand von der
Sauerkirsche, eine Sauerkirsch-Cuvée und die Birne Sommermuskateller, Silber für
Aprikose, Cuvée Aprikose, Bier, Mirabelle, Wildkirsche, Apfel Annurca und
Herzkirsche.
86.00 -
Apfel Allgemein, Apfel Annurca 2004
- Silber
88.00 -
Bierbrand, L-3105 - Silber
91.00 -
Sommermuskateller, 2001
L-3505 - Gold
94.00 -
Grappa aromatisch ju, Gelber Muskateller 2004
- Gold
92.00 - Grappa
mit Sortenang, Pinot Noir/Champagne 2004
- Gold
92.00 - Grappa
mit Sortenang, Chardonnay/Champagne 2004
- Gold
90.00 - Grappa
mit Sortenang, Valpolicella 2003
- Gold
89.00 -
Grappa mit Sortenang, Amarone 2003
- Silber
94.00 - Grappa
ohne Sortenan, Grappa Ermenia L-3205
- Gold
93.00 -
Kaffee Steinobst, Sauerkirsche 2004
- Gold
92.00 -
Weichsel/Sauerkirsch, Sauerkirsch Cuv‚e 2004
- Gold
84.00 -
Kirsche Allgemein, Herzkirsche 2004
- Silber
87.00 -
Wild-/Vogelkirsche, Wildkirsche 2004
- Silber
88.00 - Mirabelle,
2002 - Silber
88.00 - Aprikose
(Marille), Aprikose 2004 -
Silber
88.00 - Aprikose
(Marille), Cuv‚e Aprikose 2004
- Silber
Arnold Dettling AG
Toni Eberhard
CH-6440 Brunnen
T: 0041-41-8202424
E: toni.eberhard@dettling.ch
Dettling ist einer der führenden Kirschproduzenten der
Welt, was im Unternehmen mit einer
überzeugenden Philosophie unterstrichen wird: Besonders wichtig ist die persönliche
Beziehung zu den Lieferanten, die Produktion orientiert sich selbstverständlich
nach dem höchsten Stand der Technik, verbunden mit viel Fingerspitzengefühl
und Know-how. Von den über 800 Kirschensorten der Schweiz sind etwa 40 zum
Brennen geeignet, bei Dettling werden 13 teilweise sehr seltene Sortenspezialitäten
gebrannt – und sonst keine andere Frucht. Schon der Unternehmensgründer
Franz-Xaver Dettling erkannte 1867, dass die schwarzen Kirschen der Innerschweiz
unverwechselbar im Aroma sind.
Die Herstellung der Brände – vielfach in Kleinstmengen
– trägt auch zur Erhaltung der Vielfalt bei, denn das Rohmaterial kommt oft
von wenigen Bauernhöfen und sogar einzelnen Bäumen. Seit dem Jahr 2000 sind
auch holzfassgelagerte Kirschbrände im Sortiment: Einer wurde für mehr als
zwei Jahre im Original Whiskey Bourbon Fass von Heaven Hill Distilleries Inc.
Kentucky gereift, einer im Original Jamaica Rum Fass.
Eine Bio-Linie wird in markante, nummerierte Flaschen gefüllt,
auch Kirschen-Essig, in Kirsch eingelegte Baumnüsse und Kirschen-Confitüre gehören
zu den innovativen Kirsch-Konzepten. Dazu kommen das exklusive Flaschendesign
und ein spezielles Spirituosenglas mit Aromadeckel. Die Dettling Kirschwelt lädt
zum Sehen, Fühlen, Riechen und Schmecken ein, um den Besuchern das harmonische
Zusammenspiel von Frucht, Technik und Design nahe zu bringen.
Beim World-Spirits Award gab es zwei Goldmedaillen für
Lauerzer Kirsche 2005 und Wildkirsche 2005.
93.30 -
Lauerzer Kirsche, 2005
L 05252 - Gold
92.00 -
Wild-/Vogelkirsche, 2005
L 05253 - Gold
Diageo
Molenwerf 10-12
NL-1014 BG Amsterdam
T: 0031 20 774 5073
http://www.diageo.com
Rund
20.000 Mitarbeiter in 80 Ländern bilden das weltumspannende Netzwerk von Diageo,
dem Marktführer im Premium-Spirituosenbereich. Zur renommierten Marken-Palette
gehören Smirnoff (Wodka), Johnnie Walker (Whisky), J&B (Scotch Whisky),
Crown Royal (Canadian Whiskey), Captain Morgan (Rum), Cuervo (Tequila) und
Tanqueray (Gin), dazu kommen Guiness-Bier und Markenweine. Erzeugt wird rund um
die Welt: von Großbritannien und Irland über Italien, Spanien und Afrika bis
in die USA, Kanada, Lateinamerika, Australien, Indien und die Karibik.
Entstanden
ist der globale Konzern 1997 durch Fusion von Guinness and GrandMet, die
Zentrale agiert von London aus. Der Name ist Programm: dia (nach dem
lateinischen Wort für „Tag“) + geo (nach dem griechischen Wort für
„Welt“), das heißt, jeden Tag, an jedem Ort der Welt feiern Menschen mit
Produkten des Unternehmens. Machen Tage und Nächte zu etwas Besonderem, prägen
große Ereignisse genauso wie sie kleine Momente zum Strahlen bringen.
Strahlend
klar ist auch die Nummer eins in der Sparte Gin: Tanqueray, der neben den USA
speziell nach Kanada, Spanien und Japan exportiert wird. Grundprodukt sind
erntefrische Wacholderbeeren aus der Toskana, verfeinert wird mit Koriander und
Angelikawurzel. Nach vierfacher Destillation und 18 Monate Reife kann sich das
unverwechselbare Aroma voll entwickeln. Beim No. Ten Tanqueray faszinieren darüber
hinaus die frischen Fruchtnoten nach Zitrus, Orange, Grapefruit und Limette. Die
markante, grüne Flasche unterstreicht das Geschmacksbild perfekt.
Der World-Spirits Award brachte zweimal Gold und die Klassifizierung als Master Class.
94.70
- Gin bis 45 % Vol,
Tanqueray - Gold
DIAGEONL,
NL-1040 BG Amserdam
D:
Intensiv Wacholder, ätherische Öle, Tannenwipfel, frische, florale Note. G:
Wacholderwürze, feine Exotik, Orangenschalen, Zitrus, Koriander, brotig,
angenehm bitter. Schönes Zusammenspiel von Süße und Aromen, animierend.
Inhalt: 700 ml, EUR: 16.00
93.30
- Gin über 46 % Vol,
Tanyueray Nr. 10 - Gold
DIAGEONL,
NL-1040 BG Amserdam
D:
Reife Wacholdernoten, Tannenwipfel, ätherische Öle, Zitrus, Orangenschale,
Lavendel. G: Raffiniert süßlich-harziger Wacholder, Gewürze, Schokoladensüße
mit leichter Herbe. Breit, kräftig, dicht, durchgehend angenehm bitter.
Inhalt: 700 ml, EUR: 30.00
Brennerei Martin Doll
Martin Doll
DE-77770 Durbach
T: 0049-7819-664941
E: brennerei@martin-doll.de
Durbach an der Badischen Weinstraße ist ein idyllisches
Dorf, eingebettet in 42 Seitentäler in der landschaftlich reizvollen
Vorbergzone zwischen Rheinebene und Schwarzwald. Hier in der wärmsten Region
Deutschlands sind die klimatischen Bedingungen ausgezeichnet, daher ist neben
Wein der Obstanbau zweites Standbein der Landwirte. Rund 230 Kleinbrennereien
liefern ein vielfältiges Spektrum an Edelbränden, vor allem das berühmte
Schwarzwälder Kirschwasser.
Einer dieser für die Region typischen Betriebe befindet
sich im Durbacher Ortsteil Gebirg: der Winzerhof mit der Brennerei der Familie
Doll, umgeben von Weinbergen und mit Kastanien bewaldeten Höhenkämmen. Seit
zehn Jahren wird gebrannt – die Tradition des Brennens am Hof geht allerdings
zurück bis ins Jahr 1802. Die Familie hat es sich zum Ziel gesetzt, das eigene
Hofgut unabhängig von großen Handelsorganisationen weiterzuentwickeln.
Veredelt werden ausschließlich Früchte aus eigenen Weinbergen und
Streuobstwiesen.
Das Sortiment umfasst rund 50 Produkte, Schwerpunkt sind
Obstbrände, von Apfel über Mirabelle, Schlehe und Vogelbeere bis zur
Zwetschge, dazu kommen Brände von Hefe und Trester. Typisch für die Gegend ist
das Schwarzwälder Kirschwasser, und die Spezialität heißt Zibärtli, eine
wilde Mirabelle, die seit mehr als 500 Jahren hier heimisch ist. Einige Liköre,
der Himbeergeist sowie ein feinherber Kräuterschnaps bereichern die
Produktpalette.
Die erste Teilnahme am World-Spirits Award brachte den 17. Gesamtrang als First Class Distillery. Gold
gab es für Zibärtli, Silber für Ortenauer Zwetschge, Dollenseppler Kirsch,
Schlehdorn und Williams.
87.00 -
Dollenseppler Kirsch, 2004
L-S3110403 - Silber
92.00 -
Pflaume, Zibärtli 2005 L-4200503
- Gold
86.00 -
Schlehdorn, 2004
L-TS4100403 - Silber
83.00 -
Williams, 2004
L-S2100403 - Silber
88.00 -
Zwetschke, Ortenauer Zwetschge 2004
L-S3220403 - Silber
Destillerie Fadinger
Dietmar Fadinger
AT-5202 Seekirchen
T: 0043-6212-6726
E: diefadingers@gmx.at
Dietmar Fadinger ist Destillateurmeister und im Hauptberuf
Produktionsleiter in der Mozart Distillerie in Salzburg – sein maßgeblicher
Einfluss auf erfolgreiche Spirituosen ist an anderer Stelle dieses Guides
nachzulesen! Darüber hinaus steht er in Deutschland dem Experten-Netzwerk des
DLG-Testzentrums Lebensmittel als Prüfer beim Qualitätswettbewerb für
Spirituosen zur Verfügung. Hier stellen internationale Fachleute aus
Wissenschaft und Praxis ihre Kompetenz bei der Beurteilung der eingereichten
Produkte unter Beweis. Also beste Voraussetzungen, die brennende Leidenschaft in
ganz persönlicher Art umzusetzen.
Als Dietmar Fadinger vor rund zehn Jahren das Interesse am
Brennen entdeckte, war nicht abzusehen, was daraus werden sollte: Im Sommer 2004
zumindest einmal der Umbau des Hauses der Familie in Mödlham bei Seekirchen,
indem die Garage für die Herstellung und Verkostung von Spirituosen adaptiert
wurde. Sein Ziel ist es, als Familienbetrieb mit Kleinmengen weltweit
Gourmetrestaurants zu beliefern. Warum nicht, Beispiele aus anderen Branchen
zeigen, dass solche Nischen ihre Berechtigung haben.
In seiner Wohn-Werkstatt experimentiert der
Spirituosenfachmann an exklusiven Edelbränden, Geisten, Likören und
Longdrinks. Orange, Williams und Marille stehen bei den Destillaten im
Vordergrund, Spezialitäten sind ein Pflaumenlikör und ein Blutorangenschnaps.
Geiste aus Waldhimbeeren, Hagebutten, Holunder und Vogelbeere sind ebenfalls
vorrätig, auch ein Zirbenschnaps oder ein Wurzelbitter.
Der Einstieg beim World-Spirits Award war fulminant:
Doppel-Gold und Spirit of the Year für den Pflaumenlikör 2006!
96.70 -
Frucht Likör, Pflaumen 2006
L 6001 - D-Gold
Hofbrennerei Oberkorb
Andreas Franzl
Oberkorb 1
DE-84405 Dorfen
T: 0049-8086-1371
E: info@hofbrennerei.de
Andreas Franzl – studierter Landwirt und gelernter Käser
- brennt seit elf Jahren in einer urigen, doch edlen Destillerie. Angeboten wird
nur eine schmale Palette von rund 20 Produkten, aber die sind Frucht pur –
veredelt wird nur unbehandeltes Obst, hauptsächlich aus alten Streuobstwiesen
mit halb verwilderten Bäumen. Beim Kernobst heißt das Motto: jung, frisch,
feinfruchtig, mild und harmonisch. Steinobstbrände werden über Jahre
konsequent gelagert, sind charaktervoll, mit ausgereiften, nuancenreichen
Aromen. Aus Wildobst und Beeren entstehen Kostbarkeiten mit einer Fülle an
intensiven, raffinierten, ausdrucksstarken Aromen, wie sie nur wild gewachsene
Früchte entwickeln. Spezialitäten wie die Myrobalane, eine Wildpflaume, reizen
den Brenner weit mehr als ausgesuchtes Tafelobst. Und auch der klassische
Obstbrand aus Birne, Apfel und Quitte ist ein „purer“ Gegensatz zum
„Schimpfwort“ Obstler.
Der idyllische Einödhof liegt etwa 60 Kilometer östlich
von München im Landkreis Erding. Mit einer eigenen Käserei, Gemüseanbau, Wärme-
und Energiegewinnung ist man ziemlich autark. Kurse und Seminare rund um
Destillate, Wein, Genuss und natürliche Lebensart gehören zum Rahmenprogramm
der Hofbrennerei. Dazu passt auch die Philosophie: Ziele konsequent angehen,
aber nicht übers Ziel hinausschießen. Auch mit Ruhe und Bescheidenheit kann
man Erfolg haben.
Der World-Spirits Award brachte die Einstufung als
Master-Class Distillery und den 15. Gesamtrang, mit Gold für den Kaffeebrand
Kriecherl und den Obstbrand sowie Silber für den Wild-Zierapfel, die Myrobalane
und die Quitte, Bronze gab es für die Erdbeere.
73.00 -
Erdbeere, 2005
EB 05 - Bronze
93.30 -
Kaffee Steinobst, Kriecherl 2003
KRI 03 - Gold
88.00 -
Kaffee Steinobst, Myrobalane (Kriecherlart) 2004
My 04 - Silber
92.00 -
Obstler/Obstbrand, Obstbrand 2004
OB 04 - Gold
86.00 -
Quitten, 2004
QU 004 - Silber
89.00 -
Sonders. Wildfrüchte, Wild-Zierapfel 2004
WA 04 - Silber
Wilhelm Hämmerle
Destillerie Freihof GmbH & CO KG
Peter J. Angel
AT-6890 Lustenau
T: 0043-5577-85955 0
E: services@freihof.com
Lustenau wurde 887 erstmals urkundlich erwähnt, schon früh
entdeckte man dir hervorragenden klimatischen Bedingungen des Rheintals für den
Obstanbau, sodass die Erzeugung von Most und Brand zur Tradition wurde.
Seit 1885 widmet sich die Familie Hämmerle der Herstellung
erlesener Fruchtbrände. Die Destillerie Freihof hat sich aus dem bäuerlichen
Gasthof "Zum Freihof" mit eigener Mosterei und Schnapsbrennerei
entwickelt. Ende des 19. Jahrhunderts war das Haus ein beliebter Treffpunkt, und
der Name ist jedem Lustenauer geläufig. In den 1950er Jahren kam die erste
Jahrgangsserie auf den Markt und ebnete den Weg in die Topgastronomie. 1952 übernahm
Gebhard Hämmerle, Enkel des Gründers, die Leitung der Destillerie und machte
sie zu einem der angesehensten Hersteller von Edelobstbränden in Österreich.
1973 übersiedelte man in auf die „grüne Wiese“ und
rationalisierte die Produktion. 1993 wurden die Anlagen vergrößert, die große
Klasse bewahrt. „Wir sind stolz auf unsere Größe, nicht nur weil sie das
Ergebnis vieler zufriedener Kunden ist, sondern weil gerade sie es uns ermöglicht,
auch in Zukunft qualitativ hochstehende Produkte herstellen zu können.“ Die
österreichischen Klassiker der Linien „Selection“ und „Alt Lustenau“
sind vor allem in der Gastronomie beliebt, zunehmend Beachtung finden auch Liköre.
Der World-Spirits Award brachte bei den Likören Gold für
Cassis, Mirtillo und Al’ Orange (auf Weinbrandbasis), Silber für Holunderblüten.
Bei den Spirituosen war die Klassifizierung als World-Class Distillery mit
dreimal Gold (Vogelbeere, Marille und Enzian), einmal Silber (Zwetschke) und
einmal Bronze (Williams) verbunden.
91.00 - Enzian
Spirituose, 2005
L-5/475 - Gold
94.30 -
Frucht Likör, Cassis Liqueur 2005
L-5/016 - Gold
93.30 -
Frucht Likör, Mirtillo Liqueur 2005
L-5/165 - Gold
89.00 -
Frucht Likör, Holunderblüten Liquer 2005
L-5/154 - Silber
93.30 -
Likör Weinbrandbasis, Liqueur Al´Orange 2005
L-5/038 - Gold
91.00 -
Marillen Spirituose, Marillen Schnaps 2005
L-5/518 - Gold
95.30 -
Vogelbeer, 2005
L-5/565 - Gold
79.00 -
Williams Spirituose, 2005
L-5/522 - Bronze
89.00 -
Zwetschken Spirituos, Zwetchgen Schnaps 2005
L-5/302 - Silber
Fohlenhof Edelbrände
Dipl.-Agr. Rudolf Gartner
Bahnhofstraße 2
IT-39023 Laas
T: 0039-0473-626501
E: fohlenhof@gartner.it
Der Fohlenhof war in der Monarchie eine Zucht- und Sanitätsstation
für Pferde, hier wurden die Urväter der Haflingerrasse geboren. Heute ist das
stattliche Anwesen am westlichen Ortsrand von Laas, dem Dorf des berühmten
schneeweißen Marmors, ein qualitätsorientierter Bauernhof mit gemütlichen
Ferienwohnungen und der „Ersten Bäuerlichen Brennerei“ im Oberen Vinschgau.
Hausherr Rudolf Gartner wurde vor einigen Jahren angeregt, die Tradition des
Brennens wiederzubeleben, die durch die stark genossenschaftlich orientierte
Struktur der Südtiroler Landwirtschaft etwas in Vergessenheit geraten war.
Das Vinschgautal zieht sich vom Reschenpass nahe der
Ortlergruppe bis zur mediterran geprägten Kurstadt Meran. Der "Apfelgarten
Südtirols" auf 860 Meter Höhe hat ein einzigartiges Alpenklima mit rund
300 Sonnentagen und geringen Niederschlägen. Äpfel sind auch die Leidenschaft
von Rudolf Gartner. Hochwertiges Obst wird in naturnaher Anbauweise kultiviert,
und nur eigene Früchte bester Qualität werden am Fohlenhof verarbeitet. Eine
Verkostung durch das rund 20 Produkte umfassende Sortiment gleicht einer Reise
durch die Landschaft der Fruchtdestillate und lässt erahnen, was der Sommer im
Herzen der Früchte zurücklassen kann.
Das Ergebnis beim World-Spirits Award: World Class
Distillery und neunter Gesamtrang. Gold gab es für den würzigen Wacholder
(Kranewitte), vergoren und gebrannt mit Apfelmaische der Sorte Gala. Gold
erhielten auch zwei Apfelbrände (Golden Delicious im Eichenfass, Elstar).
Silber brachten die Vinschgauer Marille, der Williams von 90 Jahre alten Bäumen
und die Vernatschtraube.
94.00 -
Apfel Holz Allgemein, Golden Delicious 2004
L-07/2 - Gold
94.00 -
Apfel Elstar, 2004
L-09 - Gold
89.00 -
Marille, 2004
L-12/05 - Silber
91.00 -
Sonders. Wurzel/Kräu, Kranewitte (Wacholder) 2004
L-10 - Gold
87.00 -
Traubenbrand Allgem., Vernatsch Traube 2004
L-12/05 - Silber
87.00 -
Williams, 2004
L-12/05 - Silber
Grenada Distillers Limited
Leroy Neckels
P.O. Box, Woodlands
T: 001-473-444 5363
E: kristynneckles@clarkescourtrum.com
Der mittelamerikanische
Inselstaat Grenada ist Teil der Kleinen Antillen – ein Pünktchen im
Karibischen
Meer, nur 34 Kilometer lang und 19 Kilometer breit. Die
meisten Bewohner der ehemaligen britischen Kronkolonie sind Nachfahren von
afrikanischen Sklaven. Neben dem Tourismus ist die Landwirtschaft der wichtigste
Wirtschaftszweig, hauptsächlich mit den Produkten Kakao, Muskatnuss und anderen
Gewürzen. Ein wesentlicher Exportfaktor ist aber auch die Rumerzeugung. 1937
wurde die Grenada Sugar Factory gegründet, die größte und bekannteste
Rumdestillerie der westindischen Insel. Das Hauptprodukt, Clarke’s Court Rum,
wurde nach der gleichnamigen Bucht in der Nähe der Fabrik benannt.
An der Spitze der Range
feiner Rums test der “Pure White”, Grenadas führende Marke. Mit 69 % vol
Alkohol ist diesel Rum ideal für Mixgetränke, schmeckt aber auch solo oder mit
einem Schuss Angostura Bitter – niemals mit Wasser, das trinkt man separat
dazu! Der Name des “Old Grog” stammt aus der Zeit, als Grenadas Rum nach
England verschifft wurde. Die Fässer
des Königs George III. wurden dabei besonders gekennzeichnet: G.R.O.G. stand für
Georgius Rex Old Grenada. Eine ganz andere Stilistik weist der “Rum Lemon”
auf, er ist kristallklar, mit 35 % vol Alkohol leichtgewichtig und erfrischend
charmant mit einem Touch Zitrus. Weitere Spirituosen sind Special Dark, Kalypso,
Rum Punch und Camerhogne Spice Liqueur, an der Entwicklung neuer Produkte auf
Rumbasis wird intensiv gearbeitet.
Beim World-Spirits Award
konnten die Produkte aus Grenada überzeugen: Gold für Old Grog, Silber für
Pure White, Rum Lemon und den Camerhogne Spice Liqueur.
87.00 -
Liköre Diverse Basis, Camerhagne Spice Liqueur -
Silber
92.00 -
Rum aromatisiert, Old Grog -
Gold
88.00 -
Rum aromatisiert, Rum Lemon -
Silber
88.00 -
Rum Weiss, Pure White -
Silber
Distilleria Gualco SNC
Alessandro Soldatini
IT-15060 Silvano d'Orba
T: 0039-0143-841113
F: 0039-0143-841113
E: info@distilleriagualco.it
Silvano d'Orba ist eine hübsche kleine Gemeinde in der
piemontesischen Provinz Alessandria, in der reizvollen Hügellandschaft des südlichen
Monferrato. Fragt man nach der Distilleria Gualco, wird schnell der richtige Weg
gewiesen zur Grappa-Brennerei, denn jeder hier kennt sie gut.
Gegründet 1870 von Paolo Gualco, wird im Familienbetrieb
bis heute die Tradition des italienischen Nationalgetränks aufrechterhalten.
Auch wenn die notwendigen technischen Verbesserungen in der Produktion in den
letzten Jahren natürlich Einzug gehalten haben, ist der alte Kern geblieben:
mit den Kupferkesseln, den Fässern und den herkömmlichen Methoden.
Verwertet wird nur bester Trester aus den umliegenden
Weinbergen von Monferrato und der Gavi-Ebene, gewonnen aus den gebietstypischen
Rebsorten wie Barbera, Cortese, Dolcetto oder Moscato. Dazu kommen Kräuter aus
eigener Erzeugung oder von ausgewählten Heilpflanzenhandlungen.
Vier Produktlinien stehen auf dem Programm des Hauses: Le
Grappe Invecchiate (gereift in kleinen Fässern aus Eichen- und Kastanienholz),
Le Grappe Aromatizzate (versetzt mit althergebrachten Kräutermischungen), I
Monovitigni (ausgewählt aus besonderen Weinbergslagen)und I Liquori a Base
Grappa (mit hausgemachten Zusätzen von Kräutern, Wurzeln oder Beeren). So wie
beim Wein werden auch bei Grappa die herkunftstypischen Produkte immer
beliebter, aber auch die Schiene der liebevoll hergestellten Liköre hat viel
zum guten Ruf des Hauses beigetragen.
Beim World-Spirits Award wurden drei Silbermedaillen
vergeben: für Grappa Al Ginepro, Grappa Vecchio Piemonte sowie Suavitas Liquore
di Grappa.
89.00 - Grappa
aromatisiert, Grappa Al Ginevro 2005 L
0601 - Silber
88.00 - Grappa
Holz ab 6 Jah, Grappa Vecchio Piemonte 2001
L 601 - Silber
83.00 - Liköre
Diverse Basis, Suavitas Liquore di Grapp 2005
L 0601 - Silber
Gebhard Hämmerle
Privatbrennerei GmbH
Peter J. Angel
AT-6890 Lustenau
T: 0043-5577-85955 0
E: services@haemmerle.com
Aus der Privatbrennerei Gebhard Hämmerle – dem „Herzstück“
des Freihofs – kommen Jahrgangsdestillate, die aus der Ernte ausgewählter
Vertragsobstbauern gewonnen werden. Diese limitierten Jahrgangseditionen werden
unter den Markenbezeichnungen „Vom ganz Guten“ und „Herzstück“ ausgewählten
Gastronomiebetrieben, dem Gastronomiefachhandel sowie wenigen Delikatesshändlern
angeboten.
„Wissen, wo die besten Früchte wachsen, sie zum richtigen
Zeitpunkt ernten. Sich darauf konzentrieren, dass Verarbeitung, Vergärung,
Destillation und Lagerung beste Ergebnisse bringen.“ Aus jahrelanger
Zusammenarbeit mit Forschung und Obstbauern aller europäischen Regionen
resultiert die Auswahl von besonders aromatischen Sorten, die nach genau
festgelegten Methoden auf den passenden Lagen kultiviert werden. Neben
sortenreinen Klassikern aus Kern-, Stein- und Beerenobst ergänzen die Apfel-Cuvée
Apalon, die geheimnisvolle Birne Subirer, die nur in Vorarlberg wächst, und der
Enzian als alpine Rarität das Sortiment.
Mit dem speziell entwickelten Glasportionierer wird das
Einschenken in das Digestifglas „Connaisseur“ zur Zeremonie. Markenzeichen
der Hämmerle-Flasche ist der auffallende Verschluss, der den Naturkorken
ersetzt, um kein Qualitätsrisiko einzugehen. Das Wachssiegel auf dem Etikett
sowie die Angabe von Erntejahr, Flaschennummer und Chargencode belegen die
mehrfach geprüfte Qualität – Brände mit Profil eben.
Mit dem zwölften Gesamtrang und als Master Class Distillery
beweist einer der Altmeister der österreichischen Brennerelite seinen hohen
Standard: Gold für Enzian und Marille, Silber für Himbeer, Williams und Apfel
Rubinette.
87.00 -
Apfel Rubinette, 2005
L-05-16KA - Silber
88.00 -
Himbeer, 2004
L-04-2BB - Silber
92.00 -
Aprikose (Marille), Marille 2005
L-05-10SM - Gold
93.00 -
Sonds. Wurzel/Gemüse, Enzian 2004
L-04-2BE - Gold
87.00 -
Williams, 2005
L-05-12KW - Silber
Hauser Traditionsmarken Vertriebs GmbH.
Peter J. Angel
AT-6890 Lustenau
T: 0043-5577-85955 0
E: services@hauser-tradition.com
Ein Stück Tirol, würzig und aromatisch wie der Duft einer
Wiese und leicht wie die Luft aus den Bergen – das prägt die Hauser-Schnäpse.
Seit mehr als 300 Jahren werden in den Alpen reife Früchte, Beeren und Wurzeln
zu klaren Destillaten gebrannt. Diese Spezialität hat ihren Ursprung in der
Tradition einer Brennerei, wie sie von der Familie Josef Hauser im Leukental in
Tirol betrieben wurde. Auf dieser Tradition aufbauend, entstehen heute im
Vorarlberger Lustenau Brände, die sich durch ihre milde, bekömmliche Art
auszeichnen.
Obstbrände sind in Europa erst seit wenigen Jahren salonfähig,
früher waren Cognac oder Calvados die erste Wahl. Mit der Entwicklung der
Esskultur und der Hinwendung zu traditionellen Werten wurden fruchtbetonte Brände
neu entdeckt. Neben Kennern, die höchste Ansprüche stellen, wird auch die
Schar der Interessenten immer größer – und sie wissen die Qualität eines
guten Schnapses zu schätzen. Dabei ist auch das Vorurteil aus dem Weg zu räumen,
dass große Qualität nur aus Kleinbetrieben kommen kann. Das Brennen von Früchten
zu einem perfekten Produkt ist ein professionelles Gewerbe, das nichts mit
Romantik zu tun hat, sondern durch die Verbindung von modernster Technologie mit
der Erfahrung und dem Fingerspitzengefühl des Handwerkers lebt.
Dieses gute Handwerk war auch beim World-Spirits Award in
den Hauser-Schnäpsen spürbar, die sich bei den Spirituosen die Klassifikation
als World Class Distillery holten: mit viermal Gold für Kirsche, Enzian,
Marille und Himbeergeist sowie Silber für Williams. Für den Williamsschnaps
mit Honig gab es bei den Likören Silber.
93.00 - Enzian
Spirituose, 2005
L-5/514 - Gold
92.00 -
Himbeer Spirituose, Himbeer Geist 2005
L-5/549 - Gold
93.30 -
Kirsche Spirituosen, 2005
L-5/564 - Gold
89.00 -
Liköre Diverse Basis, Williamsschnaps mit Honig 2005 L-5/462 - Silber
92.00 -
Marillen Spirituose, 2005
L-5/561 - Gold
83.00 -
Williams Spirituose, 2005
L 5/563 - Silber
Destillerie
Hochstrasser GmbH & CO KG
Gerald Hochstrasser
Marktplatz 12
AT-8562 Mooskirchen
T: 0043-3137-2232
E: hochstrasser@schnaps.at
Seit 1930 wird die Kunst des Destillierens in der Familie
Hochstrasser von Generation zu Generation weitergegeben. Die ständige
Entwicklung in der Obstverarbeitung und die Berücksichtigung traditioneller
Werte lassen Jahr für Jahr ein breites Sortiment für alle Geschmacksrichtungen
entstehen. Schwerpunkte sind Marille und holzfassgereifte Destillate, Spezialitäten
wie Waldhimbeere und Champagnerbirne sowie Exklusives wie Traubenkirsche und
Mispel. Für die Zukunft geplant ist die Erweiterung des Holzfasskellers für
die Reifung der Edelbrände, in den ein Verkostungsraum integriert wird.
Was könnte hohe Qualität mehr unterstützen als perfektes
Glas-Design? Diese Überlegung führte zum revolutionären Outfit der
H05-Flasche. Das moderne Design passt aber auch perfekt zum
Traditionsunternehmen, womit Gerald Hochstrasser Geschmack auf allen Linien
beweist. „Wir wollten die Gegensätze von einem im Holzfass gereiften,
„erfahrenen“ Brand und einem jungen Brand, voll Frucht und verführerisch
leicht, in einer für beide passenden Flasche verbinden.“
Zahlreiche Genuss-Objekte findet man im Verkaufs- und
Schauraum „Schnaps-Idee“ oder im Internet-Shop www.schnaps.at. Eine Einführung
in die Kunst des Schnapsbrennens bringt eine individuelle Führung durch das
Haus, danach kann man die Produkte sowie feine steirische Küche in gemütlicher
Atmosphäre genießen.
Dass die Schnäpse gut sind, bestätigt der sehr gute
sechste Gesamtrang als World-Class-Distillery beim World-Spirits Award: Gold für
Marille, Himbeere, die beiden Zigarrenbrände Muskattraube Holz und Marille
Holz, Silber für den Zigarrenbrand Zwetschke Holz und die Heidelbeere.
93.00 -
Himbeer, 2005
- Gold
94.30 -
Marille, 2005
- Gold
87.00 -
Sondersorten Beeren, Heidelbeere 2005
- Silber
92.00 -
Zigarre Wein/Trauben, Muskattraubenbrand Holz 2002 - Gold
91.00 -
Zigarre Steinobst, Marillenbrand Holz 2003
- Gold
89.00 -
Zigarre Steinobst, Zwetschkenbrand Holz 2001
- Silber
Inner Circle Rum Head Office
Stuart Gilbert
100 Pacific Highway
AU- St. Leonards NSW 2064,
Sydney
F: 0061 2 9433 3212
W:
http://www.innercirclerum.com
Wie kommt ein Weltklasse-Sportler dazu, sich in der
Rumproduktion zu engagieren? Und das mit durchschlagendem Erfolg! Stuart
Gilbert, vielfacher Segel-Weltmeister und Australiens Olympiateilnehmer 1984,
gelang dieses Bravourstück innerhalb kürzester Zeit: Relaunch des besten Rums
Australiens und Sprung an die Weltspitze, ausgezeichnet bei internationalen
Bewertungen von London über Frankfurt bis Chicago. Dahinter steckt eine lange
Geschichte …
Ursprünglich für den “inner circle of management and
favoured clients“ der Colonial Sugar Refinery seit Mitte des 19. Jahrhunderts
produziert, gab es den beliebten Rum bis 1986. Dann wurde die Gesellschaft
verkauft und damit auch die Marke Inner Circle – eine australische Ikone –
stillgelegt. Stuart Gilbert, ein großer Fan dieses Rums, vermisste ihn sehr,
kostete sich durch alle Rums der Welt, doch keiner kam an den geliebten
Geschmack heran. Also entschloss er sich, aufs Ganze zu gehen: Er kontaktierte
Malcolm Campbell, den letzten Masterblender von Inner Circle, der auch im Besitz
des Originalrezepts und der original Hefe war.
Als Stuart Gilbert anrief und sagte, er wolle Inner Circle
wiederbeleben, meinte Malcolm Campbell: Ich habe 16 Jahre auf Ihren Anruf
gewartet! Dann ging es Schlag auf Schlag. Nach dem Erwerb der Markenrechte wurde
2004 die Beenleigh Distillery angekauft, als älteste in Australien registrierte
auch ein Industriedenkmal, das nach den notwendigen Investitionen auch in
Zukunft die Produktion auf höchstem Niveau absichern wird.
Die Bestätigung beim World-Spirits Award: Doppel-Gold für
Rum Dark Black, zweimal Gold Rum Dark Green und Rum Dark Red.
96.30 -
Rum Holzfass, Rum Dark Black -
D-Gold
92.70 -
Rum Holzfass, Rum Dark Green -
Gold
92.30 -
Rum Holzfass, Rum Dark Red -
Gold
Käsers Schloss AG
Ruedi Käser
Im Schloss 170
CH-5077 Elfingen
T: 0041-62-8761783
F: 0041-62-8763075
E: ruedi.kaeser@kaesers-schloss.ch
Im Aargauer Fricktal lädt das idyllische Bauerngut von
Franziska und Ruedi Käser entdeckungslustige – vor allem aber hungrige und
durstige – Besucher zu hochgeistigen und kulinarischen Erlebnissen ein. Die
Natur mit ihrer Vielfalt an Rohstoffen ist Basis zahlreicher Inspirationen.
Weingärten, Obstanlagen und Gemüsekulturen liefern die Grundlage für Edelbrände,
Feinkostprodukte und saisonale Gerichte.
Die Feinkost-Boutique ist eine Fundgrube für exklusive
Geschenke: von Eigenbauweinen über luftgetrocknete Teigwaren und
Edelbrandschokolade bis zu Gourmet-Essig. Käsers Schloss bietet entspannte,
kulinarische Erlebnisse in gemütlichem Ambiente – ob im Garten der Sinne oder
in der gemütlichen Buschwirtschaft mit Naturküche.
Ein sinnliches Vergnügen sind die sortenreinen Brände aus
Ruedi Käsers Hand, Duft- und Geschmacksbilder mit unverwechselbaren Aromen. Vor
Ort inszeniert er in einem originellen Schnapstheater brandheiße „Schnaps
& Dine“-Geschichten. Aber auch Edelbrand-Workshops zu verschiedenen Themen
stehen auf dem Programm.
Neben klassischen Destillaten sind auch einige Spezialitäten
aus der Spirituosenwelt entstanden, vom Heu- oder Sellerieschnaps über Mohn-
und Ruebligeist bis zu Lemongras Vodka. Versuch und Irrtum heißt nach wie vor
die Devise, und die Ideen gehen dem einfallsreichen Brenner sicher nicht so
schnell aus. Apropos Ideen: Neueste „Spielwiese“ des kreativen Kopfes ist
das Whisky Castle, die kleinste Whiskybrennerei der Welt mit original
schottischem Pot Still, die einzige ihrer Art auf dem europäischen Festland.
Beim World-Spirits Award gab es Silber für den
unfiltrierten Williams.
89.00 -
Williams, unfiltriert 2005 L-1/2005
- Silber
Feindestillerie Kössler
Christoph Kössler
Stanz 57
AT-6500 Landeck
T: 0043-5442-61200
E: koessler@edelbraendetirol.at
Sympathisch und stilsicher – so brannte sich der
sieggewohnte, aber gar nicht „abgehobene“ Christoph Kössler an die Spitze.
Eigentlich gibt es ohnehin keine Prämierung ohne den Tiroler Meisterbrenner auf
dem Siegerpodest. Zu Hause ist er im Brennereidorf Stanz bei Landeck, das eine
Ausnahmestellung einnimmt: Europaweit gibt es hier die meisten
Schnapsbrennereien – 64 von 150 Haushalte üben aktiv ihr Brennereirecht aus.
Im stattlichen Geburtshaus des berühmten Barockbaumeisters
Jakob Prandtauer hat Christoph Kössler modernste Brenntechnik installiert. Die
Produkte sind aber alles andere als üppig-barock oder technisch-glatt. Sie sind
ein Spiegelbild des sympathischen Tirolers in seiner herzerfrischenden Art –
vielleicht mit einer Spur Reife. „Wie das Obst, so der Brand“, meint er,
wenn man ihn nach dem Geheimnis des langjährigen Erfolgs fragt. Und die breite
Palette exklusiver Brände gibt ihm Recht – von Apfel, Birnen und Beeren über
Bier und Trauben bis zu seltenen Wildfrüchten und Zwetschken, denen hier seit
2005 eine eigene „Genussregion“ gewidmet ist.
Aber auch Naschkatzen liegen im Hause Kössler richtig:
„Tiroler Edle“ heißt eine Schokolade aus Biomilch vom Grauvieh, mit einem
„heißen Kern“, einem Edelbrand von der Stanzer Zwetschke. So wurden beste
Rohstoffe aus bäuerlicher Hand mit vollendetem handwerklichen Können
verbunden.
So sehen Sieger aus: Distillery of the Year und der erste
Platz als World Class Distillery, Doppel-Gold/Spirit of the Year 2006 für den
Zigarrenbrand von der Gerste im Eichenfass, dreimal Gold für Orangenblüten-Muskateller,
Traubenkirsche und Topinambur, Silber für Rote Williams und Himbeere.
85.00 -
Himbeer, 2005
L-WH1 - Silber
95.70 -
Kaffee Wein/Trauben, Orangenblüten Muskateller 2005 L-OM1 - Gold
92.00 -
Traubenkirsche, 2004
L-TK1 - Gold
92.00 -
Sonds. Wurzel/Gemüse, Topinambur 2005
L-TP1 - Gold
87.00 -
Rote Williams, 2005
L-WBR1 - Silber
96.70 -
Zigarre Getreide, Gerste Eichenfass 2003
L-GEBE1 - D-Gold
Handelsbetrieb -
Brennerei Lagler
Kurt Lagler
AT-7543 Kukmirn 137
T: 0043-3328-32003
E: info@lagler.cc
Kurt Lagler gehört seit Jahren zu den besten Brennern Österreichs.
Das feine Sortiment umfasst Kernobst mit Apfel, Birne und Quitte, Steinobst mit
Zwetschke und Weichsel, Beeren sowie als Spezialität Wildfrucht-Cuvées. Die Brände
zeichnen sich durch angenehm natürlichen Fruchtcharakter, besondere Milde und
Harmonie aus.
Ziel des seit 1980 tätigen Brenners sind unkomplizierte Brände,
die Freude vermitteln. Ideenreichtum samt Know-how für die perfekte Umsetzung führte
auch zu innovativen Produkten wie einem Mondphasen-Kräutertaubrand,
Edelbrand-Konfekt oder dem Fruchtsaft „Xunder Xandl“. 2005 wurde ein
internationales Schnapsbrennermuseum eröffnet, in einer Destillathek stehen die
Brände und Liköre zur Auswahl sowie mundgeblasene Glaskunst. Neuester Zuwachs
ist der Whiskykeller, wo man „Pannonia Blend“ und „Best Korn Burgenland“
direkt vom Fass verkosten kann. Klima, Rohstoffe und Ausbau in burgenländischen
Weinfässern verleihen dem neuen Produkt den pannonischen Touch.
Doch das ist nicht alles: Erleben und Genießen in intakter
Natur und angenehmer Atmosphäre bietet das familieneigene Vier-Sterne-Hotel
inmitten der 13 Hektar Obstgärten – Lebensqualität pur in der südburgenländischen
Thermenregion im Apfeldorf Kukmirn. Eine Kraft-Tankstelle für Ruhesuchende,
Freunde bodenständiger Küche und Liebhaber von Topweinen, feinen Destillaten
sowie Naturfruchtsäften.
Beim World-Spirits Award wurden alle eingereichten Produkte
mit Gold ausgezeichnet (Apfel Holz Golden Delicious, Birne, Wildkirsche Holz,
Pannonia Blend (Korn Holz) und schwarze Johannisbeere – das war Platz vier als
World Class Distillery.
94.00 -
Apfel Holz Allgemein, Golden Delicious L-0106
- Gold
93.00 -
Birne Allgemein, 2004
L-0106 - Gold
92.00 -
Kaffee Steinobst, Wildkirschbrand Holz 2003
L-0106 - Gold
90.00 -
Ribisel/Joh. schwarz, Schwarze u. Rote Ribisel 2005
L-0106 - Gold
92.00 -
Sonders. Getreide Ge, Korn Holzfassgelagert 2002
L-2005 - Gold
Brennerei Langmayr
Karl Langmayr
AT-4070 Pupping/Eferding
F: 0043-7272-3111 53
W:
www.langmayr.at
Brandstatt heißt die passende Adresse der Brennerei im
Landgasthof Dieplinger, zu der auch eine komfortable Pension, ein schöner
Kastaniengarten und eine eigene Landwirtschaft gehören. Karl Langmayr und seine
Frau Paula übernahmen den Betrieb ihrer Eltern 1986, nachdem der Absolvent der
landwirtschaftlichen Fachschule Ritzlhof jahrelang in anderen Berufen tätig
war.
Mit dem Grundwissen aus dem Familienbetrieb und
entsprechender Fachausbildung begann Karl Langmayr mit dem Brennen. Seine
Philosophie: „Kompromisslos darauf achten, nur höchste Qualität zu erzeugen,
und sich nicht durch vielleicht kurzfristigen finanziellen Vorteil davon
abbringen lassen. Denn der Bezug zu den Wurzeln des Bauern muss erhalten
bleiben!“ Sein Herz hängt vor allem an alten, regionalen Obstsorten, etwa
Aronia und Asperl oder Bichlbirne und Dornbirne. Im Jahre 2005 wurde ein neues
Brennereihaus errichtet, wo man durch ein Schauglas das hochgeistige Tun
beobachten kann.
Im Gasthof wurden seit jeher die eigenen Stärken mit den Stärken
der Region verknüpft. Die Gäste schätzen die bodenständig-zeitgemäße Küche,
die eigene Produkte und solche von Bauern aus der Gegend, Fisch aus heimischen
Gewässern und saisonales Gemüse aus dem größten Anbaugebiet Oberösterreichs
verwertet. Im gemütlichen Haus an der Donau finden in den Frühlings- und
Sommermonaten auch Kurse zum Erwerb des Schiffsführerpatents statt.
Die Bilanz beim World-Spirits Award ist der zwölfte
Gesamtrang, die Klassifizierung als Master Class Distillery und fünf Medaillen:
zweimal Gold für Traubenkirsche und Vogelbeere, dreimal Silber für Zwetschke,
Dornbirne und Quitte.
87.00 -
Birne Allgemein, Dornbirne 2005
DO-001-114 - Silber
87.00 -
Quitten, 2002
Qu-001-135 - Silber
93.00 -
Traubenkirsche, 2004
TK-001-205 - Gold
91.00 -
Vogelbeer, 2000
V-001-114 - Gold
89.00 -
Zwetschke, 2003
- Silber
Guillermo Risk & Sons
Don Guillermo Ron Reserva
Especial
Santo Domingo, Dominikanische
Republik
Wallnerstraße 4/6, Top 42
AT-1010 Wien
T: 0043-1-9256285
E: melanie.quezada@chello.at
"Nie sah ich Schöneres", soll Christoph Kolumbus
gesagt haben, als er 1492 die Insel entdeckte. Schier endlose Strände und
kristallklares Wasser machen sie auch heute noch zu einem (Urlaubs-)Paradies.
Die Rede ist von Hispaniola, einer Insel der Großen Antillen nördlich von Südamerika,
die sich Haiti im Westen und die Dominikanische Republik im Osten teilen. Das
pulsierende Herz ist die Hauptstadt Santo Domingo, das feurige Nationalgetränk
der Rum.
Im Unterschied zu anderen Ursprungsländern zeichnet sich
Rum aus der Dominikanischen Republik durch seine besondere Harmonie aus, die er
vor allem seiner Reifung in speziellen kleinen Holzfässern aus amerikanischer
Weißeiche verdankt. Als typischer Vertreter dieser Tradition wird Don Guillermo
Ron Reserva Especial – ein Blend bester gereifter Rums – in sorgsamer
Handarbeit produziert.
Das Unternehmen Guillermo Risk & Sons, das von Santo
Domingo aus operiert, wurde 1890 gegründet. Bereits im ersten Jahr wurde Rum
gebrannt, aber lange Jahre ausschließlich für den heimischen Markt, auf dem
man sich bald als einer der führenden Anbieter etablieren konnte. Auch die
hauseigenen Zigarren genießen seit geraumer Zeit auf Grund ihrer herausragenden
Qualität international einen legendären Ruf. Mit ein Grund, dass man sich im
Jahre 2002 entschloss, einen Premium-Rum und einen Gourmet-Kaffee zu entwickeln,
um das Genuss-Portefeuille auszuweiten und abzurunden. Der Exportauftritt –
vor allem auf amerikanischen und europäischen Märkten – hatte auch in diesem
Segment rasch Erfolg.
Beim World-Spirits Award war der Rum Extra Aged der
kritischen Jury Gold mit 94 Punkten wert.
94.00 -
Rum über 10 Jahre, Rum Extra Aged 2004
- Gold
Brennerei Leitner
Bernhard Leitner
AT-6591 Grins 11
T: 0043-5442-63021
E: b.leitner@tirol.gv.at
Der Hobbybrenner Bernhard Leitner aus dem Tiroler Bergdorf
Grins bei Landeck erzeugt nur Minimengen seiner exzellenten Destillate. Das
hindert ihn aber nicht daran, seit Jahren regelmäßig im Spitzenfeld von Prämierungen
auf sich aufmerksam zu machen. Klein, aber sehr fein, überzeugt die
Produktpalette mit allerhöchster Qualität, die sich mit berühmten
Profibrennern jederzeit messen kann.
Im Sortiment der rund 20 Brände dominieren Äpfel, Birnen
und Zwetschken. Die Rohprodukte stammen aus Tirol, die eigene Fläche umfasst
nur 0,25 Hektar sowie Streuobstbäume. Nach einer relativ kurzen Gärphase von
etwa zehn Tagen folgen nach dem Brennen zwei Monate Lagerung, danach werden die
Destillate auf Trinkstärke heruntergesetzt – meist zwischen 39,5 und 42 % vol
– und reifen ein Jahr im Glasballon, bevor sie in den Verkauf kommen.
Bernhard Leitner begann schon im zarten Alter von 13 Jahren
auf einer alten Brennerei ohne Wasserbad zu experimentieren. Noch keine 20 Jahre
alt, kaufte er eine Wasserbadbrennerei und produzierte die ortsüblichen
Bauernbrände. Vor rund zehn Jahren wurden neue Obstbäume gepflanzt, die
Steigerung der Qualität stand im Vordergrund und motivierte den Brenner zum
Besuch von Seminaren, Brennkursen, Literaturstudium etc. 1998 kaufte er eine
Kolonnenbrennerei mit 80 Liter Füllinhalt und reichte die ersten Proben bei Prämierungen
ein. Seither hatte die Erfolgsserie keinen Einbruch.
Der World-Spirits Award brachte den achten Gesamtrang und
die Klassifizierung als World- Class Distillery. Dreimal Gold gab es für
Pflaume, Williams und Zuckerzwetschke, zweimal Silber für Brombeere und
Schlehdorn.
88.00 -
Brombeer, 2004
L S44 - Silber
93.70 -
Pflaume, Spänling (Wildpflaume) 2004
L Z49 - Gold
86.00 -
Schlehdorn, 2004
L S45 - Silber
93.00 -
Williams, 2004
L B48 - Gold
93.00 -
Zwetschke, Zuckerzwetchke 2004
L Z45 - Gold
Marder Edelbrände
Edmund Marder
Fichtenweg 5
DE-79774 Albbruck-Unteralpfen
T: 0049-7755-238
F: 0049-7755-919950
E: marder.edelbraende@t-online.de
W: www.marder-edelbraende.de
Zahlreiche
Topadressen in der Gastronomie lassen sich aufzählen, wo Sommeliers auf die
Produkte aus dem Fichtenhof nicht verzichten wollen. Auch als Lieferant für die
Lufthansa, den Reichstag Berlin oder den Landtag Baden-Württemberg hat sich
Edmund Marder einen Namen gemacht. Seit einigen Jahren ist mit Sohn Stefan die
dritte Generation im Familienbetrieb erfolgreich als Brenner tätig.
Der
Fichtenhof zeichnet sich nicht nur durch eine konsequente Qualitätsstrategie
aus, sondern auch durch zukunftsorientiertes Denken. Verkostungsseminare und
Brennkurse stehen genauso auf dem Programm wie Teilnahme an vielen
internationalen Verkostungen oder der Besuch von Messen und Ausstellungen, um
Anregungen zu suchen und Austausch mit Fachkollegen zu pflegen.
Der Familienbetrieb erzeugt mehr als 40 Produkte unter dem Motto: „Herzstücke der Natur mit Liebe und Geduld herausarbeiten!“ Waldhimbeeren und Wildfrüchte sind die Lieblinge, aber die Sortenpalette ist umfassend – von Kernobst über Steinobst bis Trester. Die Brände sind bekannt für ihre ausgeprägte, sehr volle Aromatik und milde Harmonie. Neu und in der Weiterentwicklung sind Liköre aus selbst gepressten Fruchtsäften, hochwertige Essige bereichern das Programm.
Seit
mehr als zehn Jahren ist das Haus in den verschiedensten europäischen Prämierungen
immer unter den Top 10, immer wieder zeigen Produkte mit Höchstnoten in den
Sortenbeurteilungen den hohen Qualitätsstandard.
Die
Bilanz beim World-Spirits Award: elfter Gesamtrang, Master-Class Distillery,
Gold für Waldhimbeere, Quitte, Zigarrenbrand Zwetschke Holz und Sauerkirsche,
Silber für Williams.
93.00
-
Himbeer, Waldhimbeerbrand 2005
L 114 - Gold
MARDER,
DE-79774 Albbruck-Unteralpfen
D:
Vollreife, würzig-aromatische Frucht, zitronig, sehr frisch, animierend. G:
Intensiv, komplex, vollreife Frucht, leicht herbe, harzige Würze, grüne Nüsse,
druckvoll, lang. Inhalt: 350 ml, EUR: 102.00
91.00
-
Weichsel/Sauerkirsch, Sauerkirsche 2004
L 115 - Gold
MARDER,
DE-79774 Albbruck-Unteralpfen
D:
Elegante Weichselfrucht, feine Stein-Aromatik, klare Schokoladennote, wuchtiger
Duft. G: Schokoladig, marmeladig, zimtig, herb-würzig, eher schlank, rund,
elegant, lang anhaltend, leicht unausgewogen, noch jung. Inhalt: 500 ml, EUR:
39.00
74.00
- Frucht
Likör, Himbeerlikör 2005
L 115 - Bronze
MARDER,
DE-79774 Albbruck-Unteralpfen
D:
Trockenfrucht-Charakter, nicht ganz klare Aromatik, Frucht schwer erkennbar,
grasig-grün. G: Verhaltene Himbeerkomponenten, Kräutertöne, breit, leicht
bitter, wenig Frische. Unharmonisch, unstrukturiert, etwas belegend, derber,
kantiger Abgang. Inhalt: 500 ml, EUR: 12.20
92.00
-
Quitten,
2004
L 15 - Gold
MARDER,
DE-79774 Albbruck-Unteralpfen
D:
Intensive, parfümierte Frucht, stark zitronig, ätherische Aromatik, helle Blüten
bis Trockenblumen, Schoko-Minze. G: Parfümiert, marmeladig, herb-kräuterwürzig,
grün-schalig, zartbitter, stark ätherisch, lebendig, braucht Zeit zur
Entfaltung. Inhalt: 500 ml, EUR: 39.00
85.00
-
Williams,
2005
L 115 - Silber
MARDER,
DE-79774 Albbruck-Unteralpfen
D:
Verhaltene, floral-minzige Aromatik, reif, etwas verkocht, würzig, wenig
Sortencarakter. G: Verkochte, überreife Frucht, strohig, schalig, leicht säuerliche
Schärfe, Kräuterwürze. Wenig frische Williamsbirne, unrund, kurz, herber
Abgang. Inhalt: 500 ml, EUR: 22.70
91.00
- Zigarre
Steinobst, Zwetschke Holz 2004
L 55 - Gold
MARDER,
DE-79774 Albbruck-Unteralpfen
D:
Dezent, feinwürzig, zimtig, wenig Vanille, marmeladige Marillennote, etwas
grobes Holz. G: Vanillesüße, Karamell, schöner, saftiger Stein-Frucht.Komplex,
pfeffrig-pikant, etwas kantig durch Alkoholschärfe. Interessant, dicht, etwas
kurz. Inhalt: 500 ml, EUR: 25.40
Mozart Distillerie
Dietmar Fadinger
Ziegeleistraße 29a-33
AT-5022 Salzburg
T: 0043-662-875772-45
E: fadinger@mozart-mail.com
Vor 25 Jahren wurde Schokoladelikör als originelles
Souvenir aus Salzburg eingeführt. Heute präsentiert das marktführende
Unternehmen international anerkannte Premium-Spirituosen. Anlässlich des
Mozart-Jahres 2006 wurden die Marken neu gestaltet, das Design der Flaschen und
Etiketten überarbeitet und modernisiert, ohne den Bezug zur Herkunft
aufzugeben. Um den Bezug auf die Schokolade-Spirituosen zu verstärken, wurde
die Firma H. C. König GmbH in Mozart Distillerie GmbH umbenannt.
Beim aufwändigen Herstellungsverfahren wird eine Cuvée der
Kakaosorten Forastero und Trinitario mit hochprozentigem Feinbrand vermengt und
gelagert. Nach dem Absetzen des Kakaos kann das geklärte, von Trubstoffen
befreite Mazerat abgeschöpft werden. Dieses hochwertige Erzeugnis wird entweder
direkt in den Fertigprodukten verarbeitet oder noch destilliert.
Vier Geschmacksrichtungen stehen zur Auswahl: Der Klassiker
Mozart Gold wird mit Schokolade, Sahne, Kakaomazerat und Kakaodestillat
hergestellt. Der cremige Mozart White enthält weiße Schokolade, Sahne,
Kakaodestillat und Bourbon-Vanille. Der schokoladenfarbige Mozart Black eignet
sich ideal für Mixgetränke oder Küchenkreationen. Und der innovative Amadé
ChocOrange erinnert an den Namen, mit dem Mozart am liebsten genannt werden
wollte. Die geheime Mischung aus Kakaomazerat mit Blutorangendestillat überrascht
mit exotischer Fülle und dezenter Säure, verführt zum Sologenuss genauso wie
zu neuen Kreationen an der Bar und in der Küche.
Beim World-Spirits Award wurden alle vier Liköre mit Gold
ausgezeichnet, darüber hinaus auch der Kräuterbitter Leibwächter.
94.30 -
Kräuterbitter, Leibwächter L
6007 - Gold
95.70 -
Creme Liköre, Gold Chocolate Cream L
6002 - Gold
95.30 -
Creme Liköre, White Chocolate Cream L
6016 - Gold
92.00 -
Kaffee/Schoko Liköre, Amad‚ ChocOrange L
5158 - Gold
91.00 -
Kaffee/Schoko Liköre, Black Chocolate Pure 87 L
5156 - Gold
Ditta Bortolo Nardini
s.p.a.
Antonio Guarda-Nardini
Ponte Vecchio 2
IT-36061 Bassano del Grappa
F: 0039-0424-220477
E: aguarda@nardini.it
Im April 1779 kaufte Bartolo Nardini ein Wirtshaus in
Bassano am Ostende der berühmten Brücke über die Brenta. Der Standort war
strategisch exzellent, zum einen wegen der Wasserversorgung, zum anderen wegen
der Erschließbarkeit der regionalen Märkte. Die Brenta war ein wichtiger
Wasserweg, besonders für den Gütertransport nach Venedig.
Vor dem Grappa-Boom brannten Bauern im Trentino und Veneto
– mit mehr oder weniger zufälligem Erfolg – die Abfälle der Weinerzeugung.
Bartolo Nardini revolutionierte den Prozess, indem er die Dampfdestillation einführte.
Seit der Firmengründung werden drei berühmte Acquavite di Vinaccia
hergestellt: Bianca (50 % vol), Riserva (50
% vol, mindestens drei Jahre in Eichenfässern) und Ruta (43 % vol, mit
Kräuterinfusion). Die gesamte Produktion wird in der traditionellen
Ein-Liter-Flasche angeboten, deren Form seit 1779 beibehalten wurde.
Trotz der Größe des Unternehmens –
aus 40.000 Tonnen Trester aus besten Weinanbaugebieten werden vier
Millionen Flaschen jährlich – wird Wert auf die traditionellen Brennmethoden
gelegt, mit dem Ziel, diese kontinuierlich zu verbessern. Das Augenmerk liegt
darauf, den gesammelten Trester optimal zu konservieren.
2004 wurde das Unternehmen 225 Jahre alt, zu diesem Anlass
wurde ein architektonisch eindrucksvolles Besucher- und Veranstaltungszentrum eröffnet.
Die Brennerei ist Mitglied bei "Les Henokiens", einem exklusiven
internationalen Club von Familienbetrieben, die mindestens 200 Jahre alt sind.
Die Bilanz beim World-Spirits Award:: Gold für Grappa
Riserva 2000, Silber für Grappa Riserva 1989, Silber für Grappa Bianca 2005.
93.30 - Grappa
Holz bis 5 J., Grappa Riserva 2000 L-2005/27
- Gold
89.00 -
Grappa über 10 Jahre, Grappa Riserva 1989
L-R1/04 - Silber
84.00 - Grappa
ohne Sortenan, Grappa Bianca 2005 L-2005/40
- Silber
Destillerie Nicolini
Jose Nicolini
Caracas 7885 - Huerto del Sol
Die Familie Nicolini stammt ursprünglich aus der Toskana
und kam Anfang des 20. Jahrhunderts nach Argentinien. Jose, einer der
Nachkommen, siedelte sich in Mendoza an, der bekanntesten Weinregion des Landes.
Hier wollte er seinen Traum zu verwirklichen: Leben am Fuße der Anden, wo die
Trauben in einer unvergleichlichen Landschaft gedeihen, und Bewahren der
toskanischen Tradition in Verbindung mit der Kultur und der Geografie der neuen
Heimat.
Dazu gehören auch hochwertige Brände aus Trester und
Traube, ausschließlich aus der Rebsorte Malbec, die der Region zu
weltweiter Anerkennung verholfen hat.
Der Weinberg wurde 1920 in der Nähe des Mendoza River
gepflanzt, die idealen Bedingungen von Boden und Klima sorgen für
ausgezeichnetes Rohmaterial: händisch geerntete, vollreife Trauben. Die
Kombination aus sonnigen Tagen und kühlen Nächten auf 1000 Meter Höhe, dazu
die Bewässerung der Reben mit Schmelzwasser, das die Flüsse von den
Andengletschern bringen, gibt den Trauben ihre unverwechselbare Aromatik.
Diese Einzigartigkeit soll der Name der Produkte
unterstreichen: pasion de los andes – als Zeichen der Leidenschaft für die
Tradition und der Leidenschaft für das Land. Die Verantwortung für die
Erzeugung wurde in die Hände des besten Master Distillers der Region gelegt,
des gebürtigen Österreichers Ing. Hubert Weber. Zukunftspläne gibt es natürlich
auch, sie gehen in Richtung von „citric liquors“ auf Fruchtbasis mit Alkohol
aus der Traube.
Der Erstauftritt im internationalen Umfeld des World-Spirits
Award brachte Gold für Grappa Malbec und Silber für Aguardiente de Malbec.
89.00 - Traubenbrand
Allgem., Aguardiente de Malbec 2005 A
050705 - Silber
92.00 -
Sonstige Weintrester, Grappa Malbec 2005
G 050909 - Gold
Edeldestillerie
Oberhofer
Robert Oberhofer
Bundesstraße 7
AT-6068 Mils
T: 0043-664-3118720
E: landhotel@reschenhof.at
Die gemütliche, fast familiäre Atmosphäre eines
Landhauses erwartet den Gast im Vier-Sterne-Hotel Reschenhof in Mils. In ruhiger
und doch zentraler Lage am Fuße des Karwendelgebirges in der Nähe der Stadt
Hall, empfiehlt sich das Haus als idealer Stützpunkt für Ausflüge in die schönsten
Tiroler Regionen.
Attraktionen gibt es in der näheren Umgebung genügend –
das Silberbergwerk in Schwaz, die Münzprägestätte in Hall, das Bauernhöfemuseum
in Kramsach, die Glasbläserstadt Rattenberg, die Swarovski-Kristallwelten in
Wattens, den Alpenzoo in der Landeshauptstadt Innsbruck und vieles mehr. Oder
man bleibt einfach im Haus, wo für Abwechslung oder Entspannung in gleichem Maße
gesorgt ist, unter dem Motto: „Lebensfreude mit allen Sinnen genießen!“ Im
großzügigen Wellnessbereich stehen Schönheitstage auf dem Programm,
zwischendurch verführt die hauseigene Gastronomie von der Pizzeria bis zur gemütlichen
Wirtshauskultur zu kulinarischen Ausflügen mit saisonalen Schwerpunkten.
Zu einem guten Essen gehört natürlich auch ein guter
Edelbrand, wovon man sich bei einem Besuch der Schaubrennerei mit Verkostung und
Jause überzeugen kann. Der Seniorchef des Hauses Robert Oberhofer – ein
Quereinsteiger in die Brennerszene – verstärkt seit Jahren mit viel
Engagement und ausgezeichneten Produkten mit einem breiten Sortenspektrum die
Tiroler Brennerelite, Spezialitäten sind Rote Williams, Schwarze Johannisbeere,
Himbeere und Feige.
Der World-Spirits Award brachte den 16. Gesamtrang samt
Klassifizierung zur First-Class Distillery. Vergoldet wurden die Feige und die
Hagebutte, Silber erhielten Weichsel, Marille, Erdbeere und Quitte.
84.00 -
Erdbeere, 2005
L-EB0905 - Silber
88.00 -
Weichsel/Sauerkirsch, Weichsel 2003
L-WEI1203 - Silber
86.00 -
Marille, 2004
L-M1 30804 - Silber
84.00 -
Quitten, 2003
L-Q1 1203 - Silber
90.00 -
Sondersorten Beeren, Hagebutte 2004
L-HBU1204 - Gold
92.00 -
Sondersorten Exoten, Feige 2005
L-0205 - Gold
Okanagan Spirits
Inc
Frank Deiter
CA- Vernon, B. C. V1T 1V9
T: 001-250-549 3120
E: frank@okanaganspirits.com
Frank Deiter kam 1999 nach Vernon und war zunächst in der
Holz- und Forstwirtschaft tätig, bevor er im sonnenreichen Okanagantal, dem größten
Obstanbaugebiet Kanadas, eine Brennerei einrichtete. Nach einem bürokratischen
Hürdenlauf wurde Okanagan Spirits zur einzigen – und besten – Obstbrennerei
in Western Canada, wobei das Geschäft hauptsächlich auf Touristen und Export
ausgerichtet ist. Das mag klingen, wie Eulen nach Athen zu tragen, doch die
Destillate sind sehr gelungen und gefallen auch geschulten Genießern in Europa.
Der Reiz der Sache sind außergewöhnliche Rohmaterialien:
die Felsenbirne (Saskatoon), ein Vitaminlieferant der Prärie-Indianer, die
Virginiana-Kirsche, auch „Würgekirsche“ genannt, weil sie roh fast ungenießbar
bitter ist, der Hyslop Crab Apple, eine alte Sorte mit sehr kleinen Früchten.
Bei den Mirabellen weiß man nichts Genaues über den Typus, doch sie haben ein
umwerfendes Aroma. Und die Baumbesitzer konnten nur mit Hilfe der dritten Währung
(Gold, Banknoten und Schnaps!) überzeugt werden, die Früchte abzutreten. Auch
an Versuche mit Bier, Gerste und Ginseng ist gedacht, und an wilde
Schwarzbeeren, Vogelbeeren, Kronsbeeren und Brombeeren – sofern die Bären
etwas übrig lassen.
2006 wollte es Frank Deiter genau wissen und reichte neun
Produkte zur Bewertung ein. Das stolze Ergebnis: 18. Gesamtrang, First Class
Distillery, Gold für Virginiana Kirsch, Gewürztraminer Trester, Saskatoon
(Felsenbirne), die Zwetschkenspirituose im Holz und den Himbeergeist, Silber für
den Kaffeebrand Italian Prune, Apricot (Marille) und Canados (Apfel Holz vom
Hyslop Crab Apple), Bronze für Williams.
86.00 -
Apfel Holz Allgemein, Canados 2004
- Silber
90.00 -
Himbeer Spirituose, Himbeergeist 2005
- Gold
89.00 -
Kaffee Steinobst, Italian Prune 2005
- Silber
93.30 - Schwarze
Virginiana, Virginiana Kirsch 2004
- Gold
87.00 -
Aprikose (Marille), Apricot 2005
- Silber
92.00 -
Sonders. Wildfrüchte, Saskatoon (Felsenbirne) 2004
- Gold
92.00 -
Tre. Trami. Gewürztr, Gewürztraminer Trester 2004 - Gold
79.00 -
Williams, 2005
- Bronze
90.00 -
Zwetschken Spirituos, Zweschke Holz 2004
- Gold
Brennerei Parzmair
Ferdl Parzmair
AT-4690 Schwanenstadt
T: 07673-2676
F: 07673-2676 4
E: parzmair@humergut.at
Für Wildfrüchte hat er das richtige Gspür, der Ferdinand
Parzmair, egal ob es sich um konzentrierte Vogelbeeren, rare Elsbeeren oder
aromatische Apfelbeeren handelt. Das waren immer schon die Spezialitäten am
Humergut mit seiner landwirtschaftlichen Edelobstverarbeitung, für die es auch
immer wieder hohe Auszeichnungen gab.
An den Ausläufern des oberösterreichischen Hausrucks,
schon am Beginn des Salzkammerguts, wachsen auf 20 Hektar eigenen Anlagen vor
allem Himbeeren, Erdbeeren und Wildfrüchte. Aus dem klimatisch begünstigten
Burgenland liefert ein Pachtbetrieb Marillen, Pfirsiche, Kirschen und Weichseln,
alles nach den strengen Auflagen des integrierten Obstbaus erzeugt. Für
Liebhaber von süßen Früchten gibt es Liköre, Säfte, Nektar und feinste
Marmeladen sowie Fruchtgelees.
Rund 30 Edelbrände werden angeboten, wobei Stein- und
Kernobst im traditionellen Rau- und Feinbrandverfahren destilliert, Beeren und
Wildfrüchte in einer Kolonnenbrennerei verarbeitet werden. „Guter Geschmack
ist bescheiden“, meint der Brenner, „aber nur gesundes und baumgereiftes
Obst, Beeren und Wildfrüchte bringen die feinsten Aromen.“ Und nur mit denen
gibt er sich zufrieden. Gelernt hat er das Destillieren in Wolfram Ortners
„Schnapshochschule“ in Bad Kleinkirchheim, wo er 1992 zum ersten Mal an der
Destillata teilnahm. 1994 gab es die ersten Goldmedaillen – und zehn Jahre später
war er beim ersten World-Spirits Award am Sprung zur absoluten Spitze.
2006 brachte World-Spirits den zehnten Gesamtrang als
Master-Class Distillery, dreimal Gold (Brombeere, Weichsel, Vogelbeere) und
zweimal Silber (Himbeere und Williams).
93.30 -
Brombeer, 2002
L-KR - Gold
88.00 -
Himbeer, 2005
L-KU - Silber
92.00 -
Weichsel/Sauerkirsch, Weichselbrand 2005
L-FWL - Gold
92.00 -
Vogelbeer, 2005
L-FSC - Gold
87.00 -
Williams, 2004
L-GSR - Silber
Distilleria F.lli Pisoni
Andrea Pisoni
San Siro 7/A
IT-38070 Pergolese (Sarche)
F: 0039-0461-563163
E: andrea.pisoni@tin.it, grapes@tin.it
Die Familie Pisoni widmet sich seit Jahrhunderten der Pflege
ihrer Weingüter und Ländereien in Pergolese. Ihre Geschichte reicht bis ins späte
Mittelalter, wo Carlo Antonio Pisoni als offizieller Lieferant des Fürstbischofs
von Trento genannt wird. Der landwirtschaftliche Betrieb befindet sich in einem
der schönsten Gebiete des Trentino, dem Valle dei Laghi (Seental) mit seinem
besonders günstigen Mittelmeerklima. Von den Landgütern S. Siro, Cesura, Mas
del Gobo und Le Part stammen die Reben für die Herstellung von Weinen und
Schaumweinen.
Die familieneigene Brennerei ist eine der ältesten und
bekanntesten der Region. Gearbeitet wird mit diskontinuierlicher Destillation,
die darin besteht, den Kessel nach jedem Brenngang zu entleeren und mit neuem
Trester aufzufüllen. Seit mehr als einem halben Jahrhundert wird die
Wasserbadmethode nach Tullio Zodra eingesetzt, die auf sanfte Weise nach und
nach den Trester mit indirekter Dampfzufuhr statt bei brennendem Feuer zum
Kochen bringt. Die Dämpfe, die sich dabei bilden, haben somit Zeit, sich mit
Alkohol und Aromen anzureichern, bis als Endergebnis eine delikate, sanfte und
leichte Grappa entstanden ist. Im Vergleich zur Destillation mit direktem Feuer
oder kontinuierliche Destillation erfordert diese Art mehr Zeit, Aufmerksamkeit
und Geduld.
Verantwortlich für die Qualität der Brände ist Arrigo
Pisoni, der seit Jahren an der Spitze des Instituts “Tutela Grappa Trentina“
und der “Associazione Nazionale Grappa“ steht, zwei Organisationen zur
Kontrolle der Qualität und Herkunft von Grappa.
Beim World-Spirits Award erreichte die Grappa Stravecchia
Gold mit beachtlichen 94 Punkten.
94.00 - Grappa
Holz bis 5 J., Grappa Stravecchia 2002
L 05343 - Gold
Destileria
Ponciano Porfidio E Hijos
Ponciano Porfidio
Carretera Vallarta - Tepic 5818
MX- Puerto Vallarta, Jalisco
T: 0050-76-676-9066
E: ponciano.porfidio@destileriaporfidio.com
W:
http://www.ronporfidio.com
W: www.tequilaporfidio.com
Mexikos
Top-Destillerie – und die Nummer eins beim Tequila weltweit – befindet sich
im Bundesstaat Jalisco, in Puerto Vallarta am Pazifik. Gegründet wurde das
Unternehmen von einem Österreicher: Martin Grassl, geboren 1967 in Graz. Nach
seinem Marketingstudium in Genf folgte eine kurze Banktätigkeit. Doch schon
1988, während eines Uni-Austauschjahres in Guadalajara, erkannte er, dass die
Tequila-Branche viele Möglichkeiten bietet. 1991 siegte die Abenteuerlust und
Martin Grassl wanderte nach Mexiko aus, wo er im Jahre 1998 schließlich die
eigene Brennerei in Puerto Vallarta errichtete.
Die
Entstehung des Tequila schreibt die Legende einem Blitzeinschlag in ein
Agavenfeld zu. Durch die Hitze des Strahls begann der Pflanzensaft zu gären,
die Eingeborenen tranken den hervorquellenden Saft und schrieben ihm
geheimnisvolle Kräfte zu. Geheimnisse gibt es bei der modernen Produktion bei
Porfidio nicht, doch Tequila wird ebenfalls ausschließlich aus 100 % Agavensaft
erzeugt. Seit April 2003 wird auch Rum aus 100 % frisch gepresstem, unverdünnten
Zuckerrohrsaft destilliert. Aus rund 150 Liter Agavenwein entstehen 20 Liter
Tequila, etwa 40 Kilogramm Zuckerrohr ergeben einen Liter hochwertigen Rum.
Ebenso
anspruchsvoll wie in der Produktion ist man bei der Ausstattung: mundgeblasenen,
nummerierten Flaschen, verziert mit einem dreidimensionalen Kaktus. Und stolze
97 % Exportanteil sagen einiges über die Beliebtheit beim Konsumenten aus. Zu
den Porfidio-Fans gehört in Österreich auch Franz Klammer.
Beim World-Spirits Award wurden beide Produkte – der barriquegereifte Tequila und der weiße Rum – mit Silber ausgezeichnet.
88.00 -
Rum Weiss, Zuckerrohrsaft 2005
L-1878 - Silber
83.00 - Tequila
Anejo 100%, Agavenbrand 2000 L-1563
- Silber
Raunikar Edelbrände
Vertriebs GmbH
Peter J. Angel
Vorachstraße 75
AT-6890 Lustenau
T: 0043-5577-85955 0
E: services@raunikar.com
Spricht man in Kärnten und Osttirol von Edelbränden und
Schnäpsen, spricht man sehr oft von Raunikar. Seit drei Generationen wird nach
einem traditionellen Verfahren gearbeitet, um Destillate und Spirituosen von
besonderer Qualität zu gewinnen. Verwendung hochwertiger Rohstoffe,
kontrollierte Gärführung, Lagerung in Stahltanks und ständige Qualitätskontrolle
gehören dabei zum Handwerkszeug einer guten Destillerie, um die Ansprüche der
qualitätsbewussten Kunden zu erfüllen.
Dazu kommt das Einzigartige an der Raunikar-Methode: Schon
der Rohbrand, das Ergebnis der ersten Destillation, wird einer Lagerung
unterzogen und erhält somit bereits in diesem Stadium die Reifung und Prägung
seines Charakters. Erst nach dieser Ruhephase folgt der Feinbrand, durch den
Eleganz, Milde und Fruchtcharakter besonders zur Geltung kommen. Dieses aufwändige
Verfahren wurde bewusst gewählt, denn nur mit viel Aufwand ist es möglich,
Produkte zu gewinnen, die in ihrer gehaltvollen Fruchtigkeit eine Symbiose
zwischen dem Anspruch auf Natürlichkeit und genussvolle Raffinesse garantieren.
Was vor drei Generationen in Feldkirchen begann, setzt sich
heute in dieser Tradition fort, gepaart mit modernem Know-how. Und das wird
durch die Beliebtheit der Produkte aus Obst, Kräutern und Wurzeln bei den
Kunden im Handel und in der Gastronomie bestätigt.
Beim World-Spirits Award konnten sich die Produkte gut
positionieren: Die Spezialitäten Feldkirchner Bitter und Wurzelgraber Bergkräuter
erhielten Gold, ebenfalls der Marillenlikör. Bei den Obstspirituosen gab es
Gold für die Vogelbeere, Silber für Williams und Marille.
92.00 -
Kräuterbitter, Feldkirchner Bitter 2005
L-5/566 - Gold
88.00 -
Himbeer Spirituose, Himbeergeist 2005
L-5/355 - Silber
91.00 -
Frucht Likör, Marillenlikör 2005
L-5/401 - Gold
93.00 -
Sonders. Wurzel/Kräu, Wurzelgraber Bergkräuter 2005
L-5/136 - Gold
90.00 -
Vogelbeer, 2005
L-5/191 - Gold
77.00 -
Williams Spirituose, 2005
L-5/180 - Bronze
Salmbräu GmbH.
Youssef Naiem
Rennweg 8
AT-1030 Wien
T: 0043-1-7995992
E: office@salmbraeu.com
Wien und Wein werden gerne in einem Atemzug genannt, doch
auch Bier hat in der österreichischen Bundeshauptstadt einen großen
Stellenwert. So befindet sich eine der schönsten Gasthausbrauereien des Landes
in einem Trakt des über 450 Jahre alten, barocken Salesianerklosters neben dem
Unteren Belvedere. Der Firmengründer Walter Welledits entdeckte das Objekt
1993, revitalisierte das historische Gebäude, ließ eine Brauerei einbauen und
passte auch die Einrichtung der Gaststuben aus dunklem Vollholz und mit
kupfernen Leuchten dem Stil des Gebäudes an.
Nach jahrhundertealten Rezepturen werden hier Biere der
absoluten Spitzenklasse gebraut.
Nach alten Rezepten werden in der hauseigenen Brennerei
neben dem Sudwerk zwei- bis dreimal pro Woche auch Spezialitäten aus bestem
Bier gebrannt. Wer neugierig ist, wie ein Bierbrand entsteht, kann mit dem
Braumeister einen Termin vereinbaren. Das Bier wird entkarbonisiert und in einem
zweistündigen Brennverfahren destilliert, wobei aus 50 Liter Bier etwa zwei
Liter Destillat gewonnen werden, das durch Zugabe von speziell aufbereitetem
Wasser auf eine Trinkstärke von rund 40 % vol gebracht wird. Während der
anschließenden langen Lagerzeit verliert der Brand seine Schärfe, wird sanft
und aromatisch mit angenehm rundem Abgang.
Gold für Salm-Whisky, Gold für Bierschnaps und Silber für
Bockbierbrand bestätigten beim World-Spirits Award die hohe Qualität der
Wiener Brände.
94.00 -
Bierbrand, Bierschnaps 2004
- Gold
87.00 -
Bierbrand, Bockbierbrand 2003
- Silber
94.30 -
Sonders. Getreide Ge, Salm-Whisky 2003
- Gold
Akademie Schloss Hohenkammer
Leo Hermann
Schlossstraße 20
DE-85411 Hohenkammer
T: 0049-8137 9340
F: 0049-8137 934390
E: info@schlosshohenkammer.de
Eine halbe Autostunde nördlich von München liegt
Hohenkammer, eine ländliche Gemeinde mit 1200-jähriger Geschichte und all dem,
was Einheimische und Gäste zu schätzen wissen: Ursprünglichkeit, Idylle,
intakte Natur. Hier wurde mit der Akademie Schloss Hohenkammer eine exklusive
Seminar- und Tagungsstätte eingerichtet. Das Schulungszentrum steht mit seinem
historischen Wasserschloss und den modernen Gästehäusern in einem
inspirierenden Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne.
Der zum Schloss gehörende Eichethof wird seit 1992 als
Vorzeigebetrieb geführt, wo ökologisch nachhaltig und trotzdem ökonomisch
gewirtschaftet wird. Geleitet von einem hohen Qualitätsanspruch, haben
wissenschaftliche Erkenntnisse genauso hohen Stellenwert wie praktische
Erfahrungen. Zum Schlossgut gehören auch ein Forstbetrieb und Landwirtschaft
mit Schwerpunkt Ökosaatgutvermehrung. Das vorbildliche Gesamtkonzept wird durch
eine Ökofreilandputenmast, eine Ölerzeugung – vor allem Kürbiskernöl –
und eine Destillerie für Edelbrände abgerundet.
Spezialitäten sind Destillate von Apfel und Zwetschge,
ausgebaut in Fässern aus slowenischer Eiche. In den Brennkessel kommen
Williams, Apfel, Kirsche, Quitte, Zwetschge, Holunder, schwarze Johannisbeere,
Aprikose, Pfirsich, Schlehe und Mirabelle, die Früchte stammen teilweise aus
dem eigenen Öko-Anbau. Die Brände werden vor allem an die Gäste der Akademie
verkauft und im Restaurant des Schlosses angeboten.
Die Premiere bei World-Spirits war erfolgreich: 21.
Gesamtrang, First Class Distillery, Gold für Pfirsich, Silber für Zwetschke
Holz, Zwetschke und Williams.
88.00
-
Zwetschke Holz, 2003
SH 0514 - Silber
SCHLOSSHOHENKAM,
DE-85411 Hohenkammer
D:
Wenig frische Frucht, Vanille, grün-staubige Noten, etwas harzig, leicht säuerlich.
G: Feinfruchtig, zimtig, spitz, kratziges Holz, feingliedrig, aber flach,
insgesamt recht harmonisch, belegend, lang. Inhalt: 350 ml, EUR: 30.00
87.00
-
Zwetschke, 2003
- Silber
SCHLOSSHOHENKAM,
DE-85411 Hohenkammer
D:
Jugendliche Fruchtaromatik, parfümiert, frisch, viel Zitrus, steindominant,
etwas Vanille. G: Rustikal, fruchtige Süße, Malzkaffee, zartherbe Würze,
etwas künstlicher Geschmack, harmonisch, gut gereift, etwas pelzig, langer
Abgang. Inhalt: 350 ml, EUR: 20.00
81.00
-
Williams 2004 SH 0503
- Silber
SCHLOSSHOHENKAM,
DE-85411 Hohenkammer
D:
Verhaltene, blasse Aromatik, teigig-brotig, Birnenkompott, Vanille, Honig, Kräuterzuckerl.
G: Ausdrucksschwach, überreif, teigig, verkocht, brandig, wirkt unnatürlich
(gebastelt), sehr vordergründig, breit, wenig Struktur. Inhalt: 350 ml, EUR:
20.00
91.00
- Pfirsich 2004
SH 2015 - Gold
SCHLOSSHOHENKAM,
DE-85411 Hohenkammer
D:
Feingliedrige Frucht, süßlich-floral, reif-fleischig, Honigton, aromatische Würze.
G: Schlank, eigenwillig, süß-bananig, fruchtig-fleischig, leicht herber
Steinton. Sehr filigrane Aromatik, etwas schlank, jung. Inhalt: 350 ml, EUR:
25.00
Schosser KEG
Martin Schosser
Haidingerstraße 20
AT-4611 Buchkirchen/Wels
T: 0043-7242-28026
E: office@schosser.com
Der Erbhof mit dem Namen Wöristergut ist seit 1632 im
Familienbesitz, bekannt wurde er aber als „Heidelbeergarten“. 1985 wurde die
konventionelle Landwirtschaft zu Gunsten der Spezialisierung auf Heidelbeeren
aufgegeben, die heute auf rund 15 Hektar in der Steiermark und in Oberösterreich
kultiviert werden. Etwa ein Hektar Himbeeren gehört ebenfalls zum eigenen
Anbau.
Die Erfolgsgeschichte der Brennerei der Familie Schosser
begann 1989, als ein schwerer Hagelschaden große Teile der Heidelbeerernte für
den Frischmarkt unbrauchbar machte. Das Brennen der Früchte war damals eine
Notlösung, wurde aber schnell zur Leidenschaft, denn gleich das erste Produkt
fand großen Anklang. Max Schosser experimentierte mit seinem Mitarbeiter Josef
Gradauer, und auch Junior Martin war von Anfang an mit Feuereifer dabei. Nach
der Matura 1996 stieg er in den Betrieb ein und ist seit dem viel zu frühen Tod
des Vaters 1998 verantwortlich für die Produktion.
Das Jahr für Jahr erweiterte Angebot umfasst heute mehr als
50 verschiedene Produkte: von Getreide über Kern-, Stein- und Beerenobst bis zu
Raritäten wie Preiselbeere, Topinambur, Banane oder Weißdorn. Erzeugt werden
100-%-Destillate, und zwar klassisch und im kleinen Holzfass ausgebaut, aber
auch Liköre und Beerenweine. Brandneu ist eine handgeschöpfte Edelschokolade,
zubereitet aus frischen Heidelbeeren, Heidelbeerlikör und feinem
Heidelbeerbrand.
Der fünfte Gesamtrang als World Class Distillery war
verbunden mit Gold für die Traubenkirsche, den Zigarrenbrand Apfel aus dem
Eichenfass, die Weichsel und die Banane, Silber gab es für die Rote Williams
und die Erdbeere.
89.00 -
Erdbeere, 2003
L 04 - Silber
93.00 -
Weichsel/Sauerkirsch, Weichsel 2004
L 04 - Gold
92.00 -
Sondersorten Exoten, Bananenbrand 2004
L 04 - Gold
94.00 -
Traubenkirsche, 2004
L 04 - Gold
89.00 -
Rote Williams, 2005
L 05 - Silber
93.00 -
Zigarre Kernobst, Apfel Eichenfass 1998
: 98 - Gold
Seyringer Schlossbrände Vertriebs GmbH.
Peter J. Angel
Vorachstraße 75
AT-6890 Lustenau
T: 0043-5577-85955 0
E: services@seyringer.com
Schloss Seyring im Norden von Wien – ehemals ein Landgut
der k. u. k.-Zeit – steht als Namensgeberin der Seyringer Schlossbrände für
ein Stück österreichischer Spirituosenkultur. Der Bezug zur imperialen
Geschichte und zum Altwiener Lebensstil spiegelt sich auch in der neuen
Ausstattung des Sortiments wider. Ohne die „gute alte Zeit“ zu
verherrlichen, gilt für die Produkte: Was schon immer gut war, schmeckt auch
heute noch.
Die breite Palette umfasst traditionelle österreichische
Obstbrände, Fruchtschnäpse und Fruchtliköre. Grundprodukte sind Williams,
Marille, Zwetschke, Kirsche, Himbeere, Obstler und Enzian. Als innovative
Erweiterung ist eine Serie von Likören anzusehen, die nach alten Rezepten auf
Basis von Fruchtsaft und Fruchtdestillat hergestellt werden. Dabei nimmt der
Williams-Birnen-Likör, der 2005 eingeführt wurde, eine Sonderstellung ein.
Unter dem Motto „Die Geschichte soll leben“ wurden die
gesamte Ausstattung und der Markenauftritt des Unternehmens im Jahr 2006 sorgfältig
überarbeitet. Zu den Neuerungen gehört auch eine spezielle Flasche mit Henkel,
die nach dem Muster einer über 150 Jahre alten Spirituosenflasche exklusiv für
das Unternehmen produziert wird. Durch den starken Geschichtsbezug und die
ansprechende, unverwechselbare Aufmachung ist den Seyringer Schlossbränden ein
erfolgreicher Marktauftritt sicher. Die Symbolkraft der Marke überzeugt auch im
Souvenirsortiment als attraktives „hochadeliges“ Mitbringsel.
Das erfreuliche Ergebnis beim World-Spirits Award: Mit Gold
ausgezeichnet wurden Kirschlikör, Himbeerlikör, Williamslikör und
Zwetschkenlikör, einmal Silber gab es für die Marillenspirituose.
95.30 -
Frucht Likör, Kirschlikör 2005
L-5/555 - Gold
94.30 -
Frucht Likör, Himbeerlikör 2005
L-5/404 - Gold
93.00 -
Frucht Likör, Williamslikör 2005
L-5/403 - Gold
92.00 -
Frucht Likör, Zwetschgenlikör 2005
L-5/402 - Gold
88.00 -
Marillen Spirituose, 2005
L-5/564 - Silber
Tikev
d.o.o.
Bojan Osterc
Zitkovci 67
SI-9223
Dobrovnik
T:
00386-2-5799053
F:
00386-2-5799054
E: bojan.osterc@zaza.si
Im slowenischen Städtchen Dobrovnik in der Region Pomorje,
im nordöstlichen Grenzland zu Österreich, Ungarn und Kroatien, dreht sich
alles um den Kürbis. Er steht im Mittelpunkt eines groß angelegten
landwirtschaftlichen Projekts zur Erzeugung und Verwertung von Gemüse, speziell
Muskatkürbis. Die beteiligten Bauern erhalten Saatgut oder Pflanzen hoher
Qualität zu attraktiven Preisen, darüber hinaus auch wissenschaftliche
Beratung und technologische Unterstützung. Darin liegt eine große Chance für
die Region, die das Vorhaben auch engagiert unterstützt: Schaffung neuer
Arbeitsplätze, Wiederbelebung kleiner und mittlerer Betriebe, Entwicklung eines
touristischen Angebots, Profilierung auf neuen, auch internationalen Märkten
und vieles mehr.
Angestrebt wird eine große Produktvielfalt rund um den Kürbis,
vom Babybrei über Marmelade, Saft und Sirup zu Kandiertem und Konzentriertem für
Eis, Joghurt oder Suppen. Dabei handelt es sich großteils um Weltneuheiten, und
entsprechend der Nachfrage nach gesunden Produkten soll eine Kapazität von fünf
Tonnen pro Tag erreicht werden. Bei der Weiterentwicklung der
Herstellungsverfahren beschäftigt man sich mit kalt gepresstem Öl aus Kürbiskernen,
aber auch um Vergärungsprodukte wie Essige oder eben Destillate, vom
klassischen Brand über holzfassgelagerte Spezialitäten bis hin zu Likören und
Bitter.
Einen ersten Beweis der geschmacklichen Möglichkeiten, die im Kürbis stecken, brachte das erfreuliche Ergebnis beim World-Spirits Award: Gold für den Kürbislikör und den Kräuter-Kürbis-Bitter, ebenfalls Gold für den Kürbisbrand, Silber für den Kaffeebrand von der Pflaume.
89.00 -
Bitter Liköre, Kräuter Kürbis Likör 2005
L-2005 - Silber
85.00 -
Kaffee Steinobst, Pflaume 2004
L-2004 - Silber
93.00 -
Frucht Likör, Kürbis Likör 2004
- Gold
94.30 -
Sonds. Wurzel/Gemüse, Kürbis Schnaps 2004
L-2004 - Gold
Brennerei Hubertus Vallendar
Hubertus Vallendar
Hauptstraße 11
T: 0049-2672-913552
E: hubertus@vallendar.de
Handwerker, Nasenmensch, Kaufmann – und Perfektionist beim
Brennen. Das ist Hubertus Vallendar, Meisterbrenner von der Mosel. Was als Hobby
der Eltern begann, wurde ihm zur großen Leidenschaft. In seiner Schreinerlehre
musste er genau und gediegen arbeiten, und diese Eigenschaften prägen ihn bis
heute.
Sein ausgezeichneter Ruf auf dem Gebiet der Brennereitechnik
und Sensorik – national und international – machen Hubertus Vallendar für
viele Kollegen zum Vergärungsspezialisten schlechthin. Die enge Verbundenheit
zur Region drückt sich in der Wahl der verarbeiteten Rohstoffe aus: Trauben,
Trester oder Weinbergspfirsich, aber auch ausgesuchte Früchte aus ganz Europa.
Dazu kommen Geiste und Liköre, eingelegte Früchte, Marmeladen und Schokolade.
Diese prachtvolle Palette wird durch Brennkurse, Sensorik-Schulungen und vieles
mehr ergänzt.
Einen wertvollen Beitrag zur Förderung der
Spirituosenkultur leistet auch die Gestaltung der Destillerie: ein helles,
offenes, einladendes Ambiente, um in Ruhe und Gelassenheit verkosten zu können.
Diese Gelassenheit – bei allem Drang zur Innovation und Hang zur Perfektion
– ist auch zum wesentlichen Teil der Lebensphilosophie geworden.
Alle eingereichten Produkte wurden beim World-Spirits Award
ausgezeichnet, das ergab den siebenten Platz als World-Class Distillery: Gold für
Williams, Bier, Riesling Hefe, Riesling Trester, Zigarrenbrand Traube,
Kaffeebrand Weinbrand, Haselnussgeist, Orangengeist, Orangencreme-Likör und Kräuter-Orange-Likör),
Silber für Williams, schwarze Johannisbeere, Zwetschke, Weinbergpfirsich,
Mirabelle, Wildkirsche und Waldhimbeergeist.
92.00 -
Bierbrand, 2005
L 0067 - Gold
94.30 -
Bitter Liköre, Kräuter Orangen Likör 2005
L 3030 - Gold
95.30 -
Weinhefe Brand, Riesling 2003
L 2512 - Gold
84.00 -
Himbeer Spirituose, 2005
L 1605 - Silber
92.00 -
Kaffee Wein/Trauben, Weinbrand Faß 27 1994
L 9427 - Gold
83.00 -
Wild-/Vogelkirsche, 2005
L 2114 - Silber
95.00 -
Creme Liköre, Orangencremelikör 2005
L 1719 - Gold
83.00 -
Mirabelle, 2004
L 2129 - Silber
88.00 -
Weinbergpfirsich, 2004
L 2225 - Silber
89.00 -
Ribisel/Joh. schwarz, 2005
L 2102 - Silber
94.70 -
Diverse Spirituosen, Haselnußgeist 2005
L 1408 - Gold
93.00 -
Diverse Spirituosen, Orangengeist 2005
L 2442 - Gold
92.00 -
Trester/Grappa Holz, Riesling 2002
L 2212 - Gold
92.00 - Williams,
La Donna 2005 L 2224 - Gold
89.00 -
Williams, 2005
L 2230 - Silber
95.30 -
Zigarre Wein/Trauben, Faß 25 1994
L 9425 - Gold
88.00 - Zwetschke,
La Donna 2003 L 2202 - Silber
Wilderer's
Distillery Ltd
Helmut Wilderer
ZA-7670 Paarl-Simondium South
Afrika
F: 0027-21-8633323
W: www.wilderer.co.za
1994 machte Helmut Wilderer Urlaub in Südafrika und gab
anschließend seiner Biografie eine entscheidende Wende. Geboren in Karlsruhe,
war er seit 1977 Restaurantleiter, destillierte Schnäpse für die Lokale und
bildete sich an der Universität Hohenheim weiter. Angetan von Klima, Landschaft
und Vielfalt der Vegetation in der Kapregion, wanderte er aus und etablierte
sich nach Pionierjahren erfolgreich als einer der wenigen Fruchtbrenner der
Region. Die Brennerei befindet sich im Weinland von Paarl, etwa 60 Kilometer von
Kapstadt entfernt.
„Für mich ist Südafrika ein Paradies der natürlichen
Fruchtaromen“, erklärt Helmut Wilderer, was ihn an seiner neuen Heimat
fasziniert. Neben Marille, Williams und Apfel hat er sich auf aromatische
Trauben wie Muskat oder Traminer spezialisiert. Sehr eigenständig ist der
Trester Pinotage, aus einer Rebsorte, die es nur in Südafrika gibt. Um die
Destillate auf Trinkstärke zu bringen, wird ein natürliches Quellwasser aus
den Bergen in Franschhoek verwendet.
Ein außergewöhnliches Produkt ist der „Cape Fynbos
Bitter“, der über 30 Heilkräuter enthält, die seit Generationen in der
traditionellen Medizin bei den Ureinwohnern Verwendung finden. Erweitert wird
das Angebot durch Grappa-Schokolade, andere kulinarische Köstlichkeiten gibt es
im angeschlossenen Restaurant, denn so ganz hat Helmut Wilderer seinen alten
Beruf als Gastronom nicht vergessen.
Beim World-Spirits Award wurde der 19. Gesamtrang als
First-Class Distillery erreicht, mit Gold für Grappa Muscato Barrique und
Grappa Pinotage Barrique sowie Silber für Gala Apfel im Eichenfass, Marille
Holz (Cape Royal) und Zwetschke Holz.
87.00 -
Apfel Holz Allgemein, Gala Apfel im Eichenfass 2003 - Silber
82.00 -
Marille Holz, Cape Royal 2004
- Silber
91.30 -
Trester/Grappa Holz, Grappa Muscato Barrique 2005
- Gold
91.00 - Trester/Grappa
Holz, Grappa Pinotage Barrique 2005
- Gold
82.00 -
Zwetschke Holz, 2004
- Silber
Garagenbrenner
Ing. Manfred Wöhrer
Linzerstraße 84
T: 0043-7229-72411 0
F: 0043-7229-72411 20
W:
www.woehrer.at
Oberösterreichs „Garagenbrenner“ selektioniert und
verarbeitet nach wie vor selbst alle Produkte händisch, mittlerweile mit einer
„zweiten rechten Hand“, seinem Schwiegersohn Marc Platzl. Der
Baumeister-Meisterbrenner hat alle gängigen Fruchtsorten im Angebot, jedes
einzelne Destillat sortentypisch und ausdrucksstark. 12 bis 16 Sorten werden jährlich
gebrannt, aber nur wenige 100 Liter und immer nur eine Charge.
Manfred Wöhrer besuchte die HTL für Hochbau in Krems,
legte 1976 die Baumeisterprüfung ab und übernahm 1982 den elterlichen Betrieb.
Vor 30 Jahren begann er als Hobby-Brenner, arbeitete anfangs auf einer
geliehenen Anlage, schaffte erst 1993 eine eigene an. Das mit der Garage stimmt
tatsächlich und wurde zum Markennamen der Meisterstücke, die 2005 einen würdigen
Rahmen erhielten. Die neue Brennerei ist ein heller Arbeits-Kost-Kaufraum, wo
Besucher beim Schaubrennen und in Verkostungsseminaren etwas lernen können.
Lernen will Manfred Wöhrer auch seit jeher und stellte sich
als Qualitätsfanatiker der Konkurrenz bei Prämierungen, selbst ist er geschätzter
Verkoster, Jurymitglied – und Obmann des Oberösterreichischen
Edelbrandforums. Damit gelang ein zukunftsweisender Schritt in Sachen
Destillatkultur, eine Bündelung der Stärken sieben schlagkräftiger Betriebe
aus der Brennerhochburg Oberösterreich.
Mit einer überzeugenden Produktpalette war ihm beim
World-Spirits Award der dritte Gesamtrang als “Distillery of the Year (Bronze)
2006” nicht zu nehmen: Doppel-Gold für Traube, Gold für Vogelbeere, Silber für
Williams, schwarze Johannisbeere, Traubenkirsche und Zwetschke.
89.00 -
Ribisel/Joh. schwarz, 2005
L 2005 - Silber
88.00 -
Traubenkirsche, 2005
L 2005 - Silber
96.30 -
Traubenbrand Allgem., 2005
L 2005 - D-Gold
92.00 -
Vogelbeer, 2005
L 2005 - Gold
89.00 -
Williams, 2005
L 2005 - Silber
87.00 -
Zwetschke, 2005
L 2005 - Silber
Zwack Unicum
Co.Ltd.
Kunné Farkas Amanda
Soroksari ut 26
T: 0036-1-456 2321
E: farkasam@zwackunicum.hu
Zwack hat Tradition: Seit mehr als 100 Jahren wird mit der
klassischen Technologie des Rau- und Feinbrands gearbeitet, 1997 wurde in eine
moderne Kolonnenbrennerei investiert, 2006 folgten weitere Neuerungen im
Unternehmen. Im breiten Spektrum an Spirituosen sind Bitter und Fruchtdestillate
hervorzuheben. In den letzten Jahren wird den Premiumprodukten verstärkt
Aufmerksamkeit geschenkt, besonders der Linie Noble Pálinka aus sortenreinen
Fruchtspezialitäten vom „goldenen Sand“, der Region rund um den
Unternehmensstandort Kecskemét in der Puszta.
Sándor Zwack ist in Italien aufgewachsen, woher seine
Begeisterung für gute Destillate kommt. Während seiner Reisen um die Welt
lernte er viele Spirituosen kennen, zurück in Ungarn setzte er sich zum Ziel,
die heimischen Fruchtbrände an die Spitze zu bringen. Als Nummer eins unter den
ungarischen Erzeugern – die meisten Mitbewerber sind wesentlich kleiner und
marketingmäßig nicht so stark engagiert – stellt man die Stärke der eigenen
Marken in den Mittelpunkt der Maßnahmen. Ungarn gehört zwar zu den Ländern
mit großer Tradition in der Erzeugung von Fruchtbränden, doch sind noch
relativ viele Billigprodukte auf dem Markt. Dass Zwack sich im Gegensatz dazu
eine Spitzenposition geschaffen hat, lässt sich an den erfreulichen
Top-Adressen, speziell in Budapest, ablesen, die mittlerweile zu Stammkunden
geworden sind.
Die Klassifizierung als First-Class Distillery beim
World-Spirits Award gelang mit Gold für Holunder, Waldbrombeere, Johannisbeere,
Weißmaulbeere und Trester Holz sowie Silber für Quitte, Quitte Holz, Marille,
Marille Holz und Sauerkirsche.
95.00 -
Holunder, 2005
L 6509221520 - Gold
86.00 -
Weichsel/Sauerkirsch, Sour Cherry 2005
L 6509201350 - Silber
88.00 -
Marille, Ungarische Beste 2005
L 6503100220 - Silber
85.00 -
Marille Holz, Marille Holz 2004
L 6411161150 - Silber
88.00 -
Quitten, 2005
L 6509100340 - Silber
85.00 -
Quitten, Quitte Holz 2005 L
6411101430 - Silber
92.00 -
Ribisel/Joh. schwarz, 2004
L 6508011120 - Gold
91.00 -
Sondersorten Exoten, Weissmaulbeere 2005
L 6508091010 - Gold
90.00 -
Trester/Grappa Holz, Traubentrester Holz 2004
L 6411181400 - Gold
Informationen
über „World-Spirits 2006“
World-Spirits
. Wolfram Ortner
Untertscherner Weg 3 . 9546 Bad Kleinkirchheim . Österreich
Tel. +43-4240-760 . Fax
+43-4240-760-50
www.world-spirits.com.
office@world-spirits.com
Informationen zur GAST Klagenfurt
Klagenfurter
Messe Betriebsgesellschaft mbH
Messeplatz 1, 9021 Klagenfurt, Österreich
Tel. +43-463-56800-0, Fax +43-463-56800-28, -29, -48
www.kaerntnermessen.at,
office@kaerntnermessen.at
Pressetexte bzw. Bilder zum Downloaden im „World-Spirits
Presse-Center“:
World-Spirits
. Wolfram Ortner
Tel. 0043-4240-760 . Fax: 0043-4240-760-50
Im Presse-Center finden Journalisten Porträts der Teilnehmer mit allen Ergebnissen (Wertung und Beschreibung) sowie Hitlisten und Länderstatistiken des Award 2007!