Die Williams-Christ ist eine Primadonna in der Welt der schönen und süßen Birnen PDF Stampa E-mail
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Die Klöster waren schon immer Zentren des Glaubens und der Wissenschaften – so verdanken wir die Kultivierung und Kreuzung des Obstes – natürlich auch der Birnen – dem Wissensdrang der Mönche. Über den vorderen Orient und West Asien gelangte diese Frucht ins Abendland. Schon die Griechen und Römer kannten viele veredelte Sorten der Birne – sie wurden in den Schriften Homers und Aristoteles erwähnt und war der Göttin Hera, der Gemahlin des Zeus, geweiht. Bei den Germanen wurden Birnenbäume „angebetet“, die aber der Christianisierung zum Opfer fielen.

 

Die Williams ist ein Sämling unbekannter Abstammung, wurde um 1770 in England von Mister Stair entdeckt und ursprünglich als "Stair Pear" benannt. Unter dem Namen "Williams Bon Chrétien" wurde die Sorte ab 1814 von Richard Williams aus Turnham Green in Middleessex verbreitet und trat die Erfolgsgeschichte als Primadonna der Birnen an. Noch Bartlett brachte die Williamsbirne in die USA, wo sie unter dem Synonym "Bartlett" auf den Markt kam. 1828 wurde die Williams erstmals in Frankreich angepflanzt und trat so ihre Verbreitung in klimatisch begünstigten Gebieten Mitteleuropas wie dem Wallis, Südtirol oder in teilen Österreichs und Süddeutschlands an. Vorwiegend dort, wo Wein angebaut wird – egal ob Gamlitz, dem Vintschgautal oder der Bodensee Region – gedeiht auch die Williams-Birne, als gelbe oder rote Frucht. Besonderes positiv auf die Reife und das Aroma wirken sich starke klimatische Schwankungen zwischen Tag und Nacht aus. Erst so kann sich die vielschichtige, facettenreiche Aromatik der Williams-Birne in voller Pracht entfalten. Die Williams ist heute die beliebteste und, wirtschaftlich gesehen, bedeutenste Birnensorte der Welt und wird in Mitteleuropa etwa von Mitte August bis Anfang September geerntet.
 
Es gibt auch geschützte Herkunftsbezeichnungen wie „Südtiroler Williams“, „Williams Trentino“ oder „Williams Del Friuli“, die nur für Produktbezeichnungen verwendet werden dürfen, deren Produktion in diesem geografisch definierten Gebiet beginnt – so auch z. B. für die „Schwarzwälder Williamsbirne“.
 
Rudolf Gartner aus dem Vintschgautal ist nicht nur Südtirols bester Brenner, er betreibt auch eine größere Obstbauanlage. Der "Apfelgarten Südtirols" hat ein einzigartiges Alpenklima mit rund 300 Sonnentagen und geringen Niederschlägen. "Anbauhöhe und Lage sind ideal", erklärt Gartner, "wir liegen in einem Ost-West-Tal. Im Norden halten die Ötztaler Alpen die Kaltströmungen ab, im Süden die Ortler-Gruppe. So sind die Temperaturschwankungen im Herbst größer als anderswo: in der Nacht vier bis fünf Grad, bei Tag 25." Die knackig-frischen Früchte wusste schon der russische Zarenhof zu schätzen: Einzeln verpackt, auf einem Heubett in Weidenkörben, reiste das Vinschgauer Obst an ihr fernes Ziel. Am Fohlenhof wird die rasche Verarbeitung vorgezogen, kommt das hochwertige Obst doch aus eigenem, naturnahem Anbau. Eine Verkostung durch das Sortiment verrät, was der Sommer in die Früchte zaubert.
 
 
 
Der lange, mühsame Weg von der Williams-Christ zur Birnen-Essenz in der Flasche
 
Die Kunst des Destillierens ist das gekonnte Einfangen der Aromastoffe als Williams-Essenz, die sich im Glas als Geschmacks-Explosion präsentiert – doch das ist ein weiter Weg, aber auch hier führen viele Wege nach Rom.
 
Ein perfektes Destillat beginnt mit der optimalen Reife am Baum – oft werden die Früchte aber noch in den Obstkisten zum Nachreifen gelagert. Die Auswahl ob rote oder gelbe Williamsbirnen verwendet werden, obliegt dem „Konzept“ des Brennmeisters. Gibt es überhaupt einen sensorischen Unterschied? In der World-Spirits Jury hat man die gelbe Williams folgendermaßen definiert: „Intensives Williamsaroma, angenehm, birnige Süße, leicht bananig, etwas Zitrus-Frische, dezent grün-grasig und etwas Gerbstoffe – guter Druck am Gaumen“. Im Gegensatz dazu sollte die rote Williamsbirne – ein Fall für Liebhaber - etwas mehr Druck am Gaumen bringen und weniger Gerbstoffe aufweisen.
 
Die reife, von Wildhefen gesäuberte Frucht wird generell entstielt und, wenn möglich auch vom Kerngehäuse befreit, gequetscht – sehr oft werden die Birnen auch passiert - und zur Vergärung gebracht. Die temperaturgesteuerte Gärung dauert bei ca. 18 Grad Celsius sieben bis zehn Tage – die Frucht sollte auf alle Fälle in der abgehenden Gärung destilliert werden, um das filigrane Fruchtaroma optimal einzufangen. Die Fermentation selbst erfolgt immer unter Zugabe von Gärhilfen, wie Säureschutz, Enzymen und natürlich Reinzuchthefen, die einen optimalen Gärverlauf garantieren. Eine Variante ist das Mazerieren der Früchte. Hier werden die Früchte zwischen drei und vier Wochen auf 4 Grad Celsius gehalten und unter Gärschutz langsam vergoren.
 
Bei der Destillation selbst macht es einen gravierenden Unterschied, welche Brenntechnologie angewendet wird. Der durch den vergorenen Fruchtzucker entstandene Alkohol in der Maische wird „herausdestilliert“ und zwei bis drei Mal gebrannt – je nach Anlage, bis zu einem Destillat-Schnitt von etwa 72 bis 80 Prozent Alkohol. Je tiefer der Schnitt, desto „fetter“ das Destillat – ein hoher Schnitt bringt ein schlankes, extrem sauberes Produkt mit sich.
 
Beim klassischen Rauh- und Feinbrandverfahren ist das Destillat schon wesentlich jünger gut trinkbar, als ein Destillat, das auf einer Kolonnenbrennerei destilliert wurde. Ein solches Destillat ist im Alkoholschnitt wesentlich höher und braucht daher längere Zeit – zwischen ein und zwei Jahren – zur vollen Aromaentfaltung.
 
Bei 100 % Destillaten – die Formel 1 unter den Spirituosen – werden die Edelbrände immer ohne Zugabe von Aromastoffen, Fremdalkoholen und Zucker hergestellt. Bei Williams-Spirituosen gilt diese Regel nicht und das Gesetz lässt hier auch unter anderem eine Zuckerbeigabe von maximal 4 Gramm pro Liter zu. Ein Destillat oder eine Spirituose wird immer nur dann als hochwertig Geschätzt, wenn die Frucht durch Meisterhand veredelt wurde.
 
Egal, ob für ein Destillat oder eine Spirituose, die Basis ist immer das sogenannte Herzstück oder der Mittellauf der Destillation. Der Vor- und Nachlauf wird durch sensorische Analyse vom Meisterbrenner sorgfältigst abgetrennt, um einen möglichst sauberen, fehlerfreien Mittellauf herzustellen. Diese Abtrennung ist immer ein Balanceakt, da in den Randbereichen des Herzstückes sehr viele Aromastoffe sind, die natürlich in sauberer Form in den fertigen Brand gelangen sollen. Ein typischer Vorlauffehler würde durch Uhu- bzw. Aceton-Duft die Nase zum Rümpfen bringen. Seifige, heuige Duftkomponenten zeugen von Nachlauf-Fehlern.
 
Die fertigen Destillate werden entweder in Glasballons oder Nirotanks gelagert – eine Möglichkeit, um ein Williams-Destillat abzurunden, ist die Lagerung in nicht-getoasteten Eschenfässern.
 
Wann das Destillat abgefüllt wird, entscheidet der Brennmeister oder die Deadline für einen Spirituosen-Wettbewerb. Meistens gelangen die Produkte aber immer etwas jung zu etwaigen internationalen Competitions.
 
Hinter jeder Williams steht harte Arbeit und eine erfolgreiche Brennerei
 
Beim „World-Spirits Award 2007“ wurden von einer perfekt ausgebildeten Jury wieder die besten Spirituosen aus 11 Ländern bewertet bzw. ausgezeichnet. Die Sortengruppe „Williams“ führen mit Bernhard Leitner und Maria Erber gleich zwei Tiroler Destillateure an.
 
Bernhard Leitner: Die Micro-Brennerei für Macro-Williamsbrände
 
Der Tiroler Hobby-Kleinstbrenner Bernhard Leitner aus dem Tiroler Bergdorf Grins bei Landeck erzeugt exzellente Destillate - in beinahe homöopathischen Dimensionen. Das hindert ihn aber nicht daran, seit Jahren regelmäßig im Spitzenfeld von Prämierungen aufzutrumpfen. Klein, aber sehr fein, überzeugt die Produktpalette mit allerhöchster Qualität, die sich mit berühmten Profibrennern jederzeit messen kann. Die Rohprodukte stammen aus Tirol, die eigene Anbaufläche umfasst nur 0,25 Hektar sowie Streuobstbäume. Nach einer relativ kurzen Gärphase von etwa zehn Tagen folgen nach dem Brennen zwei Monate Lagerung, danach werden die Destillate auf Trinkstärke heruntergesetzt - meist zwischen 39,5 und 42 Volumprozent Alkohol - und reifen ein Jahr im Glasballon, bevor sie in den Verkauf kommen. Bernhard Leitner begann schon mit 13 Jahren auf einer alten Brennerei ohne Wasserbad zu experimentieren. Noch keine 20 Jahre alt, kaufte er eine Wasserbadbrennerei und produzierte die ortsüblichen Bauernbrände. Vor rund zehn Jahren wurden neue Obstbäume gepflanzt, die Steigerung der Qualität stand im Vordergrund und motivierte den Brenner zum Besuch von Seminaren, Brennkursen, Literaturstudium etc. 1998 kaufte er eine Kolonnenbrennerei mit 80 Liter Füllinhalt und reichte die ersten Proben bei Prämierungen ein. Seither hatte die Erfolgsserie keinen Einbruch – die Williams-Qualität ist für ihn schon über Jahre eine absolute „Bank“ für Erfolg.
 
Erber: Mit Können, Charme und Tiroler Herzblut
 
Maria Erber hat letztes Jahr 180 Tonnen Williams aus Südtirol gebrannt und ist stolz auf die einheitliche Qualität jeder einzelnen Flasche (da gibt es keine Chargen oder Fraktionen), die mit 93 WOB-Punkten ausgezeichnet wurde. „Trotz dieser großen Menge Williams, erfolgt bei und der Verarbeitung in Handarbeit. Die am Baum gereiften Früchte werden sauberst gereinigt, von den Stielen und dem Gehäuse getrennt, zerkleinert und zirka drei Wochen lang kontrolliert vergoren und dann nach dem klassischen Rauh- und Feinbrand-Verfahren destilliert. Das wunderbare Destillat wird mit reinen Wasser, aus unsere hauseigenen alpinen Wasserquelle, auf den unverwechselbaren, milden Geschmack heruntergesetzt.“
 
Destillerie Freihof: Die Größe für den Blick aufs Detail
 
"Wissen, wo die besten Früchte wachsen, sie zum richtigen Zeitpunkt ernten. Sich darauf konzentrieren, dass Verarbeitung, Vergärung, Destillation und Lagerung beste Ergebnisse bringen," skizziert Peter J. Angel von der Privatbrennerei Gebhard Hämmerle als oberstes Credo. Aus jahrelanger Zusammenarbeit mit Forschung und Obstbauern aller europäischen Regionen resultiert die Auswahl von besonders aromatischen Sorten, die nach genau festgelegten Methoden auf den passenden Lagen kultiviert werden.
 


 

Die Williams-Ergebnisse beim „World-Spirits Award 2007“
(100 % Destillate und Spirituosen)
 
 
Williams 100% Destillate
 
94.00 - Williamsbirne 2006 B61 - Gold
BERNHARD LEITNER , AT-6591 Grins . Indirizzo e-mail protetto dal bots spam , deve abilitare Javascript per vederlo
Duft: Frisch-fruchtig, grasig-grün, Zitrus, Banane, Fruchtester, Schalentöne. Geschmack: Sehr typisch, aromatische Frucht, Zitrusfrische, bananige Süße, grün-grasige Herbe, gute Balance, jugendlich. Inhalt: 350 ml, EUR: 19.00
 
93.00 - Williamsbrand 2006 0097 - Gold
ERBER, AT-6364 Brixen im Thale . www.erber-edelbrand.com
Duft: Reife, gelbe Früchte, etwas Zitrus, sehr süße Aromatik, schalig-teigig, Kaffeetöne. Geschmack: Intensiv und breit, etwas rustikal, schalige Würze, schöne Fruchtsüße, dicht, lang, gut balanciert. Inhalt: 500 ml, EUR: 29.50
 
92.00 - Pere Williams di Montagna - Triple A 2003 - Gold
VITTORIO CAPOVILLA, IT-36027 Rosa (VI) Italia . Indirizzo e-mail protetto dal bots spam , deve abilitare Javascript per vederlo
Duft: Eher dezente Aromatik, sehr viel Frische, reife Frucht, klare Birne, gelb-grüne Schalen. Geschmack: Sehr wuchtig, viel frische Frucht, etwas Fruchtester, anhaltend, grün-schalige Würze, leicht bitter, dicht, lang. Inhalt: 500 ml, Preis auf Anfrage.
 
91.00 - Williams 2006 06/4 - Gold
GEBHARD HAEMMERLE, AT-6890 Lustenau . www.haemmerle.com
Duft: Sehr reif, parfümiert, elegante Zitrusnoten, grüne Kräutertöne, etwas Lakritze. Geschmack: Intensiv, breit, klar, reife Aromatik, grün-schalige Würze, schöne Fruchtsüße, elegant, druckvoll, lang. Inhalt: 500 ml, Preis auf Anfrage.
 
89.00 - Williamsbirne 2006 WB12006 - Silver
CHRISTOPH KÖESSLER, AT-6500 Landeck . www.edelbraendetirol.at
Duft: Schlank und jugendlich, frische Frucht, Zitrusanklänge, grün-grasig-schalig. Geschmack: Eher verhalten, sehr frisch, reife, gelbe Frucht, leicht schalig, etwas bitter-herbe Würze, ein wenig kantig, jung. Inhalt: 350 ml, EUR: 25.00
 
88.00 - Williamsbirnenbrand 2006 W0606 - Silver
HOCHSTRASSER, AT-8562 Mooskirchen . www.schnaps.at
Duft: Sehr verhalten und zart, wenig Fruchttypizität, Teearomen, Honig, Melone. Geschmack: Verschlossen, breite Aromatik, grasig-grüne Würze, angenehme Birnensüße, zartes Pfefferl, jugendlich, kantig. Inhalt: 700 ml, EUR: 25.00
 
87.00 - Williams Birne 2006 S2100603 - Silver
MARTIN DOLL, DE-77770 Durbach . www.martin-doll.de
Duft: Dezente, aber reife Frucht, sehr filigran, grün-zitronig, Honig und Schwarztee, etwas Milchkaffee. Geschmack: Breite, aromatische Frucht, schalig, grün-grasig, herb-würzig, schönes Säurespiel, jugendlich, recht harmonisch. Inhalt: 350 ml, EUR: 12.90
 
83.00 - Poire Williams 2006 29734 - Silver
OKANAGAN SPIRITS, CA- Vernon, B. C. V1T 1V9, Canada . www.okanaganspirits.com
Duft: Rustikal, frisch, schalig, etwas rauchig, Orangen, feine, grüne Kräuterwürze, Zellstofftöne. Geschmack: Breit, Zitrusfrische, grün-grasige Würze, birnige Fruchtsüße, adstringierend, etwas grob. Inhalt: 375 ml, EUR: 26.00
 
82.00 - Williams-Christ Birne La Donna 2006 2075 - Silver
HUBERTUS VALLENDAR, DE-56829 Kail . www.vallendar.de
Duft: Schwer erkennbare Typizität, etwas oxidiert, heuig-strohig, schalige Frucht-Aromatik, Leder, Karamell. Geschmack: Verhalten, breit, fett, teigig, säuerlich, bitter-herbe Würze, grüner Tee, strohiger Abgang, recht kurz. Inhalt: 700 ml, EUR: 118.00
 
 
 
Williams-Spirituosen
 
92.00 - Williams Birnen Schnaps 2005 6/540 - Gold
HAUSER TRADITION, AT-6890 Lustenau . www.hauser-tradition.com
Duft: Frische, reife Williams-Aromatik, feine Würze, aber etwas teigig und eindimensional. Geschmack: Intensiv, fruchtig, sehr reifer, teigiger Williamsgeschmack, etwas jung, gefällig, würziger Abgang. Inhalt: 700 ml, Preis auf Anfrage.
 
88.00 - Raunikar Williamsschnaps 2006 7/008 - Silver
RAUNIKAR EDELBRÄNDE, AT-6890 Lustenau . www.raunikar.com
Duft: Zarte Williamsfrucht, intensive, grün-schalige Würze, Banane, etwas Vanille, brotig, leicht teigig. Geschmack: Vollfruchtig, marmeladig, bananig-süß, Zuckerrohr, druckvoll, lang, gut balanciert. Inhalt: 700 ml, Preis auf Anfrage.
 
88.00 - Williamsbirnen Schnaps 2005 6/414 - Silver
DESTILLERIE FREIHOF, AT-6890 Lustenau . www.freihof.com
Duft: Verhaltene Williams-Aromatik, schalig-säuerlich, wenig Frische, etwas dumpf. Geschmack: Vollreife Birne, schalig-grüne Würze, etwas säuerlich, leichte Schärfe, etwas belegend. Inhalt: 700 ml, Preis auf Anfrage.
 
 
Die Verkostung
 
Grundlage der Ergebnisse ist das speziell auf Spirituosen zugeschnittene WOB-100-Punkte-Bewertungssystem mit fünf Bewertungskriterien (Duft – Typizität/Intensität, Duft – Sauberkeit/Fehler, Geschmack – Typizität/Intensität, Geschmack – Sauberkeit/Fehler, Harmonie). Pro Kriterium sind genau definierte Bewertungen zu vergeben, die durch eine treffsichere Symbolik jede „Punkteklauberei“ verhindern.
Durch die Vergrößerung des Verkosterteams wird jedes eingereichte Produkt von drei Teams parallel bewertet, wobei jeweils zwei Juroren eine Gruppenwertung abgeben. Die Ergebnisse werden von Assistenten ausgewertet, wobei bei eindeutigen Gruppenentscheidungen der Durchschnittspunktewert der Mehrheit herangezogen wird, bei Diskrepanzen der jeweilige Spezialist des Teams die primäre Instanz ist. In Zweifelsfällen entscheidet der Assistent, bei nochmaliger Pattstellung wird ein weiterer Assistent herangezogen.
 
 
Das Bewertungsschema
 
DOPPEL-GOLD/außergewöhnliches Produkt (96 bis 100 Punkte)
GOLD/Top-Produkt (90 bis 95 Punkte)
SILBER/gutes bis sehr gutes Produkt (80 bis 89 Punkte)
BRONZE/durchschnittliches Produkt (bis 79 Punkte)
65 bis 71 Punkte: schwaches oder leicht fehlerhaftes Produkt

bis 65 Punkte: fehlerhaftes Produkt.

 
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