Rotes Gold aus dem Wald

HIMDie Himbeere ist unter den Beeren eine der aromatischsten Sommerfrüchte und als Frischfrucht sehr begehrt – besonderer Beliebtheit erfreuen sich die beerigen Früchte als Geschmacks-Feuerwerke in Konditoreien, zur Marmelade-, Gelee- und Saftherstellung.

Die roten, gelben und auch schwarzen Beeren wurden bereits in der Jungsteinzeit gesammelt und im Mittelalter von den Mönchen in den Klostergärten kultiviert. Seither wird stetig an neuen Züchtungen von Sommer- oder Herbst-Sorten geforscht. Die besonders köstlichen und begehrten Wald-Himbeeren fühlen sich an Waldrändern und Waldlichtungen besonders wohl – man findet sie sogar in 2.000 Meter Seehöhe.

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Frucht & Holz – Konzept & Geschmacksfrage

faesser2Die Verwendung von Fässern für Wein und andere alkoholische Getränke reicht in die Zeit der Industrialisierung zurück. Man erkannte den positiven Einfluss von Holz auf Spirituosen, was die Farbe und den Geschmack, aber auch die Reduktion bzw. Verdunstung des Inhaltes angeht. So wurden bewusst Produkte kreiert, die durch Lagerung und Transport auf Schiffen ihr Finish bekamen.

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Trauben- & Trester-Destillate

Sauvignon0082Schnaps ist nicht Schnaps, schon gar nicht, wenn es um Produkte geht, die bei der Weinherstellung oder auf Basis von Weintrauben entstehen. Grappa, Marc und Trester sind „Blutsverwandte“. Grappa ist eine geschützte Herkunftsbezeichnung und darf nur in Italien und im Italienisch sprechenden Teil der Schweiz verwendet werden. Trester ist wie Grappa ein „hochwertiges Abfallprodukt“ aus der Weinherstellung und darf überall hergestellt und so bezeichnet werden. Grappa dürfen bis 21 Gramm Zucker pro Liter beigemengt werden, Trester je nach Land von 0 bis 10 Gramm und mehr.

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Wein- & Hefe-Brände

sam hefeSpricht man von Weinbrand, denkt man an geschützte Herkunftsbezeichnungen wie Cognac, Armagnac oder Brandy Jerez. Doch das Prädikat der geschützten Herkunft ist kein absoluter Indikator für Qualität. Auch die Größe einer Brennerei hat keinen direkten Einfluss darauf. Es gibt überall auf der Welt hervorragende Wein- und Hefe-Brände, Brandy kann sowohl aus Rotwein- als auch aus Weißweintrauben hergestellt, werden, wobei die zweite Variante häufiger ist.

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Spänling, Wildpflaume oder Zibarte?

spaenling3 m.auerIm Alpenraum – vorwiegend in Österreich, Süddeutschland und der Schweiz - ist die seltene Wildfrucht unter verschiedenen Namen bekannt. Ist der regionale Bezug nicht so stark, wird sie als Wildpflaume bezeichnet. In der weit verbreiteten Familie der Rosengewächse gehört sie zur Gattung Prunus, einer Unterart von Prunus Domestica (Pflaume mit regionalem Bezug).

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Holunder: Schwarzer oder Roter?

Der Holunder ist eine polarisierende Frucht – die einen lieben sie, die anderen hassen sie. Eine Gemeinsamkeit beider Fraktionen gibt es allerdings ganz sicher: Fast jeder bekommt beim Genuss eines Holunderdestillates eine Gänsehaut. Der rote Holunder ist recht selten anzutreffen, der schwarze hingegen ist als großer Strauch im Kaukasus, in Kleinasien, Westsibirien und Mitteleuropa in Meeresnähe und in den Alpen bis auf 1.500 Meter Seehöhe anzutreffen.

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Heidelbeere oder Schwarzbeere?

Schwarzbeere-Klutur0217Österreicher und Deutsche verbindet zwar dieselbe Sprache, doch gibt es unterschiedliche Bezeichnungen für dieselbe Frucht, etwa Ribisel und Johannisbeere oder Heidelbeere und Schwarzbeere. Gravierende Unterschiede liegen allerdings in der Sensorik bzw. Aromatik geht. Da trennen Welten die Kultur-Heidelbeere von der Wald-Heidelbeere.

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Johannisbeere oder Ribisel?

RibiselSchwarz-1Ribisel ist eine österreichische Bezeichnung für die Johannisbeere, die zur Gattung der Stachelbeergewächse zählt und vorwiegend in gemäßigten Klimaregionen auf der nördlichen Hemisphäre zu finden ist. Hört man das Wort Johannisbeere, denkt man an das französische Wort „Cassis“ und somit unweigerlich an die Schwarze Johannisbeere. Doch in der Natur gibt es auch noch rote und weiße Formen.

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Obstler – Kulturgut mit Imageproblemen

obstlerWer hat zum ersten Mal kennerhaft den Duft eines edlen Destillats eingesogen, prüfend die Klarheit bewertet, genussvoll die ersten Tropfen über die Zunge rollen lassen? Wir wissen es nicht! Soweit sich der Forschungsstand überblicken lässt, beginnt die Geschichte des „brennenden Wassers“ im Italien des 12. Jahrhunderts. Aber auch andere Kulturkreise kannten lange davor verschiedene Arten der Destillation. Das Destillieren von Obstprodukten ist ein Teil der Kultur von Ländern, die an die Alpen oder ihre Ausläufer grenzen. Vor Jahrhunderten wurde von Ungarn über Elsass bis in die Normandie Obst verarbeitet, wobei immer die Verwertung vor der Veredlung stand. Ausnahmeprodukte wie Calvados oder Grappa haben eine wesentlich längere Tradition als der Obstbrand. Französische Erzeugnisse, allen voran Cognac, hatten (und haben) ein besseres Image als der „ordinäre Obstler“.

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Enzian: Bittere Medizin mit Genussfaktor

gelber-Enzian41Der Enzian hat – vor allem in bäuerlichen Haushalten von Gebirgsregionen – einen sehr hohen Stellenwert. Die Enzianwurzel enthält Bitterstoffe, die in der Volksmedizin breite Anwendung finden: als Schnaps ein Klassiker bei Verdauungsbeschwerden und zur Appetitanregung, aber auch als Tinktur, Tee oder Tropfen zum „Schmerzstillen“ von Verletzungen, für die Wundversorgung von Mensch und Tier.

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Die Vitamin-C-Bombe

Schlehe0094Zu Zeiten der Deutschen Demokratischen Republik kam der Schlehe eine besondere Bedeutung zu. Zitrusfrüchte oder ähnliche Vitamin-C-haltige Früchte gab es nur spärlich oder gar nicht – der Ersatz dafür war der Schlehdorn. Entlang der Straßen dienten die Bäume auch der Befestigung und als undurchdringliches Dickicht zur Abgrenzung bzw. Einzäunung. Der Schlehdorn ist verwandtschaftlich betrachtet der Großvater der Pflaume und ähnlicher kultivierter Steinobstsorten. An sonnigen Plätzen nahe dem Fels oder an Wald- und Wegrändern gedeihen die Schlehen in ganz Europa – sogar in recht hohen Bergregionen.

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After Eight mit Geist

BrombeerenPfefferminze und zarte Bitterschokolade – nicht im quadratischem Format, sondern in geistiger Form - sind die typischen Kennzeichen eines Brombeer-Destillates. Leicht zu merken und dennoch unvergesslich. Die Brombeere gehört, nicht nur, was die Kraft der Geschmacks-Explosion angeht, in die Kategorie der Himbeere, zu ihr gibt es auch direkt botanisch-verwandtschaftliche Verhältnisse. Als Mitglied der Familie der Rosengewächse ist sie genau genommen keine Beere, sondern eine Sammelsteinfrucht.

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Bier in seiner stärksten Form

 
BIERGLASAnfang 1990 hat ein unbekannter kleiner Deutscher Brenner bei einer internationalen Prämierung einen Bierbrand eingereicht, der wirklich Furore machte. Dies dürfte die offizielle Geburtsstunde des Bierschnapses in höchster Qualität gewesen sein. Da man auf dieser Welt nicht lange alleine bleibt, haben dies andere Brenner sofort nachgemacht und  seither werden die unterschiedlichsten Biere destilliert – und auch in Eichenfässern gelagert.

Doch was ist ein Bierbrand? Ganz einfach: Fertiges Bier wird destilliert und auf Trinkstärke herunter gesetzt. Je stärker ein Bier gebraut wurde, desto höher ist die Alkoholausbeute und die Aromatik des Produktes.

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Eine haarige Frucht

quitteVranjaDie Quitte ist eine gelbe, besonders intensiv duftende Frucht, für deren Namen die einstige griechische Stadt Kydonia auf der Insel Kreta Pate stand. Liegt die ursprüngliche Heimat in den Ländern der wild wachsenden Quitte im Süden des Kaukasus, so wird die wärmeliebende Frucht heutzutage in Asien und Europa angepflanzt. Die Verbreitung in den mediterranen Zonen und nördlich der Alpen verdanken wir den Römern.

Die Quitte kennt man in zwei unterschiedlichen Formen: als Apfel- oder als Birnen-Quitte. Diese Züchtungen haben nicht nur in der äußerlichen Form Übereinstimmungen. Allen Quitten gemeinsam ist die haarige Haut, die extrem feste Konsistenz, die intensive frische Aromatik und die besonders späte Reife im Herbst.

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Mythos Vogelbeer-Schnaps

Vogelbeere0284Wie ein edler Ring mit glanzvollen Granaten oder Rubinen besetzt, präsentiert sich im Herbst die Landschaft dank der roten Leuchtkraft der Vogelbeeren. Sie wird auch als Eberesche bezeichnet, ziert Straßen, Wege und Alleen oder man findet die roten Doldenfrüchte auf Sträuchern und Bäumen in Lichtungen und Brachflächen, bis zur natürlichen Baumgrenze hinauf. Daher wird der Vogelbeer-Schnaps traditionell in alpinen Gegenden gebrannt.

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Geist und Feuer: „Mon Cherries“

kirscheDie Handwerkskunst der Herstellung von Kirsch-Bränden, hat speziell in der Schweiz und in Süddeutschland, schon lange Tradition – im Schwarzwälder Renchtal wurden die ersten „Kirschen“ bereits im 13. Jahrhundert destilliert, die allerdings zu dieser Zeit noch als Medizin dienten. Das Schweizer Traditions-Unternehmen Dettling „Einzig Kirsch“ blickt auf eine 140 jährige Firmengeschichte zurück – die Vielfalt der Kirsch-Destillate und deren Qualität sind Zeichen gelebter Tradition und Innovation. Ob Zopf-, Lauerzer-, Wild-Kirsche oder Steinweichsel, sie alle sind Köstlichkeiten der Schweizer Kulturlandschaft und werden bei Dettling sortenrein gebrannt und auch teilweise in unterschiedlichen Holzfässern gelagert – eine Spezialität ist Dettlings Kirsche im original Whiskey Bourbon Fass von den Heaven Hill Distilleries in Kentucky.

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Die Wachauer Marillen Königin

MarilleDie Marille, sie wird auch Aprikose genannt, ist eine alte, zu den Rosengwächsen gehörende, Obstsorte aus Asien, die schon in Urzeiten begehrt war und der auf Grund der Form erotische, weibliche Assoziationen zugeschrieben werden. Das Objekt der Begierede ist für die Brenner-Szene allerdings die Wachauer Marille, eine inzwischen geschützte Markenbezeichnung. Diese spezielle Sorte heißt „Klosterneuburger“ und ist eine direkte Verwandte der „ungarischen Besten“, die warme trockene Lagen für das perfekte Wachstum braucht. Sie ist ein wahres Geschackswunder, wenn es um das Einfangen von Marillenaromen in geistiger Form geht.

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Die Williams-Christ ist eine Primadonna in der Welt der schönen und süßen Birnen

WilliamsGelb0064Die Klöster waren schon immer Zentren des Glaubens und der Wissenschaften – so verdanken wir die Kultivierung und Kreuzung des Obstes – natürlich auch der Birnen – dem Wissensdrang der Mönche. Über den vorderen Orient und West Asien gelangte diese Frucht ins Abendland. Schon die Griechen und Römer kannten viele veredelte Sorten der Birne – sie wurden in den Schriften Homers und Aristoteles erwähnt und war der Göttin Hera, der Gemahlin des Zeus, geweiht. Bei den Germanen wurden Birnenbäume „angebetet“, die aber der Christianisierung zum Opfer fielen.

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World-Spirits Award Anmeldung Step by Step

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    Beginn der WSA Registrierung ist der 1. August 2017. Der "World-Spirits Award" ist auf 450 Proben limitiert - melden Sie sich daher bitte rechtzeitig an!

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